Archiv | Oktober 2014

[Milford] – Lemon Kick

P1110476

Name: Lemon Kick
Marke: Milford
Preis: 1,89 Euro
Preis pro Tasse: 0,0675 Euro
Bezugsquelle: Rewe

Meine Meinung:

Ich hab euch ja schon mal den Cherry Kick vorgestellt und ja – auch der Lemon-Kick und der Cola-Kick durften gnädigerweise bei mir einziehen.

Den Lemon-Kick mag ich lieber als den Cherry-Kick. Ich denke Zitrone mit schwarzem Tee ist einfach ein wenig zugänglicher als Kirsche mit Schwarztee. Ich finde, er wirkt aber auch erfrischender. Zwar ist der Cherry Kick außergewöhnlicher als der Lemon Kick, aber außergewöhnlich ist ja kein Garant dafür, dass es besser ist 😉

Der Tee hat ein leichtes Schwarzteearoma und die Zitrone wirkt sehr natürlich.

Was ist drin?
Äpfel, schwarzer Tee, süße Brombeerblätter, Hagebutten, natürliches Aroma, Citronensäure, Zichorienwurzel, Zitronenschale

Fazit:
Geschmack: Sehr gut
Preisleistung: günstig
Geschmacksversprechen: voll erfüllt
Kaufempfehlung: würde ich aussprechen 😉

Übrigens…wie manche wissen, schreib ich meine Artikel vor, bzw. plane sie vor, da ich unter der Woche wenig Zeit habe und sie deshalb meist am Wochenende schreibe. Heute (es ist Sonntag) sitze ich mit ein paar Schachteln Tee da und meine Nala möchte Aufmerksamkeit und legt sich irgendwo zwischen Teeschachteln und Tastatur schlafen. Oberniedlich 😀

P1110634

Advertisements

[Lord Nelson] – freche Früchtchen

P1110435

Name: Freche Früchtchen
Marke: Lord Nelson
Preis: 0,95 Euro
Preis pro Tasse: 0,038 Euro
Bezugsquelle: Lidl

Meine Meinung:

Und erst mal frage ich mich: Warum um alles in der Welt hat die Orange ein Gesicht bekommen, während die Ananas, der Apfel, der Granatapfel, die Bananen und Hagebutten sowie Hibiskusblüten einfach nur gesichtslos auf der Packung abgebildet sind??? 😉 Aber außer mir, macht sich da wohl keiner Gedanken drum.

Freche Früchtchen hat mich geschmacklich allerdings wirklich überrascht. Die Lidl-Eigenmarke bringt einen angenehmen, leicht süßlichen, leicht säuerlichen und schön kirschigen Geschmack mit. Warm und kalt mag ich ihn und er lässt sich schön mischen, da er so unaufdringlich ist. Vielleicht ist dieser Tee nicht perfekt, aber er ist günstig und lecker und ein guter Basisfrüchtetee, den man durchaus im Regal haben könnte. Schade finde ichs nur, dass außer Aromen nicht viel drin ist 😦

Was ist drin?
Äpfel, Hibiskus, Hagebutten, Granatapfelaroma, Multifruchtaroma

Fazit:
Geschmack: Super!
Preisleistung: günstig
Geschmacksversprechen: zwar erfüllt, aber viele Aromen
Kaufempfehlung: Durchaus einen Kauf wert!

[Milford] – Cherry Kick

P1110476

Name: Cherry Kick
Marke: Milford
Preis: 1,89 Euro
Preis pro Tasse: 0,0675 Euro
Bezugsquelle: Rewe

Meine Meinung:

Der Cherry-Kick ist nun schon eine Zeit lang am Markt. Er ist neben dem Lemon-Kick und dem Cola-Kick erschienen und 28 Beutel kosten meist 1,89. Ich finde es schade, dass Milford auf die neue Packungsgröße umgestiegen ist. Ich mochte die alten Packungen mit 40 Beuteln sehr gerne. Vor allem hat sich aber ein Riesenpreissprung getan. Klar, Milford ist immernoch extrem günstig, aber vorher haben 40 Beutel bis zu 2,49 Euro gekostet, was zwar kein großer Mehrgewinn für Milford ist, aber halt immernoch ein Mehrgewinn von etwa 15 Cent pro Schachtel, was der Endverbraucher zwar kaum spüren wird, aber Milford definitiv. Schön finde ich aber, dass neben den altbekannten Sorten ein paar Neue am Markt sind.

Beim Cherry-Kick handelt es sich um Früchtetee mit Schwarzteeanteil zum „wachwerden“. Ich schmecke beides, sowohl Kirsche, als auch Schwarztee, für mich ist das Geschmacksversprechen also vollstens erfüllt. Auch finde ich es schön, dass die Kirsche natürlich schmeckt und nicht künstlich. Ich mag den Tee zwar nicht immer trinken und ich weiß nicht warum, aber hier wird nicht zu viel versprochen.

Was ist drin?
Hibiskus, schwarzer Tee (30%), Apfel, Aroma (Kirsche), Orangenschalen, Steviablätter, Zichorienwurzel

Fazit:
Geschmack: Gut
Preisleistung: günstig
Geschmacksversprechen: voll erfüllt
Kaufempfehlung: ja…kann man kaufen 😉

[Sempio] – Brown Rice Green Tea

P1110631

Name: Brown Rice Green Tea
Marke: Sempio
Preis: 2,99 Euro
Preis pro Tasse: 0,08 Euro
Bezugsquelle: Asia Shop

Meine Meinung:

Ich liebe grünen Tee mit Reis!!! Mein Freund mag den gar nicht, aber er sagt, dass er genau genau nach dem schmeckt, was drauf steht: grünem Tee mit Reis.

Ja, das ist wohl Geschmackssache. Weil viele diesen Tee nicht kenne und ich ein großer Fan davon bin, möchte ich ihn gerne vorstellen, auch wenn ich wenig Infos dazu habe.

Grüner Tee mit Reis stammt aus Japan und wird auch als Genmaicha verkauft. Der Legende nach, ist einem Dienser ein Sack Reis in Grüntee gefallen oder umgekehrt und sein Herr ließ ihn zur Strafe umbringen, um danach festzustellen, dass der Tee so einen ganz besonderen, eigenen Geschmack bekommt. Ich bin der Meinung, wenn man an Genmaicha rankommt, sollte man ihn mal probieren, denn er ist wirklich was ganz Besonderes!

Fazit:
Geschmack: Superlecker, aber geschmackssache
Preisleistung: völlig in Ordnung, zumal man ihn öfter aufgießen kann
Geschmacksversprechen: definitiv erfüllt
Kaufempfehlung: Dieser Tee ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

der kreative Freitag – selbstgemachter Vanillezucker

P1110628

Ich weiß nicht, ob jemand von euch diese Smoothies von True Fruits kennt – die trinkt mein Freund sehr gerne und ab und zu gönnen wir uns welche. Die Smoothies sind in einer Glasflasche verpackt, die in etwa die Größe einer Baby-Nuckelflasche hat. Und ich saß nun vor meinen etwa 10 True Fruits-Gläsern und habe mich gefragt: was machst du bloß damit???

So kam ich auf die Idee Vanillezucker selbst herzustellen. Das hat meine Mama schon immer gemacht und es ist umweltschonender, als gekaufter Vanillezucker und auch günstiger (auch wenn man das anfangs nicht glauben mag).

P1110629

Lustigerweise passt in ein True Fruits-Glas genau eine Vanilleschote hochkannt rein. Ihr schlitzt das Stück der Begierde also der Länge nach auf, stellt es hochkannt ins Glas und füllt handelsüblichen Zucker ein (in mein Glas passen etwa 200 Gramm). Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch ein Tütchen Vanillezucker reingeben, ich finde jedoch, das ist nicht nötig. Je nach Glasgröße und wie oft ihr den Zucker schon wieder aufgefüllt habt, dauert es nun zwei bis fünf Tage, bis ihr Vanillezucker habt.

P1110630

Wie schon erwähnt, könnt ihr immer wieder Zucker auffüllen (in etwa 1 kg Zucker pro Vanilleschote).

Und nun zum Rechenbeispiel…
1 Packung Vanillezucker mit 10 Tütchen a 8 Gramm kostet in etwa 60 Cent (macht also 75 Cent pro 100 Gramm Vanillezucker)
1 Vanilleschote kostet gut einen Euro, 1 Kilo Zucker kostet etwa 90 Cent, dann liegen wir bei 1,90 Euro pro Kilo Vanillezucker, was in etwa 19 Cent pro 100 Gramm macht, also nicht mal ein Drittel des gekauften Vanillezuckers und das für so wenig Aufwand!!!

[Goldmännchen] – Cocooning-Tee (Lavendel-Feige) oder: der Lavendel-Trend!

P1110604

Name: Cocooning-Tee
Marke: Goldmännchen
Preis: 2,49 Euro
Preis pro Tasse: 0,15 Euro
Bezugsquelle: Edeka

Meine Meinung: Manchmal könnten das ja Zufälle sein, manchmal scheint allerdings System dahinter zu stecken. Vielleicht halte ich mich aber auch nur in der falschen Szene auf – wer weiß das schon! Es geht um Lavendel!!!

Ich habe das Gefühl, Lavendel ist derzeit in aller Munde. Lange als Allheilmittel für Füße oder ein Geruch, der älteren Damen anhaftet verschrien, wird Lavendel wieder populär. In Kochsendungen werfen die Köche nun statt einer Hand voll Thymian eine Hand voll Lavendel mit ins Töpfchen, Kakao wird gemeinsam mit Lavendel als „Schlaftrunk“ gebrauht um eine beruhigendere Wirkung zu erzielen oder auch Märkte, die jetzt Seifen mit Lavendel verkaufen und Supermärkte, die Lavendelpflanzen anbieten. Da war es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis die Teeindustrie sich auf diesen Trend einließ.

Der erste Lavendeltee, der mir untergekommen ist, ist der Cocooning-Tee von Goldmännchen. Wobei Cocooning laut Schachtel ein „Ausdruck für das Gefühl der Rückbesinnung auf innere Werte, Freunde und Familie“ darstellen soll.

Er enthält neben Lavendel viele andere, eher beruhigende Kräuter, wie Fenchel oder Anis. Da der Lavendel aber definitiv dominiert und dieser eine blumige Süße mitbringt, die klassisch für die Pflanze ist, wird dieser Tee gespaltene Meinungen hervorrufen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Lavendel entweder liebt oder hasst! Ich mag ihn sehr gerne, aber heiß finde ich, kommt sein Aroma besser zur Geltung als kalt.

Was ist drin?
Lavendelblüten, Fenchel, Anis, Melisse, Rooibos, Fliederblüten, Passionsblumen, Feigen

Fazit:
Geschmack: Wie schon erwähnt: es wird gespaltene Meinungen geben, aber ich fahr voll drauf ab!
Preisleistung: in Ordnung
Geschmacksversprechen: halbwegs erfüllt: wo ist die versprochene Feige???
Kaufempfehlung: für Leute, die Lavendel mögen, wäre er was. Aber mit einem ordinären Lavendelstöckchen erzielt man ein ähnliches Resultat.

[English Tea Shop] – Chocolate, Rooibos & Vanilla UND Lemongrass, Ginger & Citrus

P1110486

Was für ein Titel 😀

Ich bin grad dabei, die ganzen „gesammelten Werke“ aufzubrauchen. Was sich über die Jahre so angesammelt hat, an Teeproben aus Zeitschriften, als Zugaben zu Bestellungen oder auch durch Tausch und Freunde, die meinten „hey, probier das mal!“ (oder meine lieben Kollegen, die meinten „Hier, probier das mal in deinem Blog!“).

Heute trifft es gleich zwei Tees aus dieser Kategorie, die beide der Cuppabox beilagen und von The English Tea Shop stammen.

Nach kurzer Internetrecherche fand ich heraus, dass die Tees z.B. bei Amazon erhältlich sind und da 3 x 20 Teebeutel in etwa 5,70 Pfund kosten (was gut 8,50 Euro entspricht, also etwa 2,80 Euro pro Schachtel ausmacht. Ein Preis also, der irgendwo zwischen Teekanne und Yogi liegt). Schade finde ich es jedoch, dass ich zum einen keinen deutschen Händler gefunden habe und zum anderen auf der ofiziellen Seite nur Amazon als mögliche Bezugsquelle angegeben ist und beim entsprechenden Amazon-Händler keine Versandkosten mit angegeben sind (oder ich sie einfach nur nicht gefunden habe, das schließe ich nicht aus ;)) .

Die Teeproben waren in Heftchen verpackte Teepyramiden, die auf jeden Fall ein toller Blickfang sind und nun mal endlich zum Geschmack!

Fangen wir mit dem Chocolate, Rooibos & Vanilla an!

Er riecht einfach nur ach purer Schokolade! Lecker!!!

Wenn ich ihn trinke, schmecke ich allerdings primär Rooibos. Schokolade nur sehr wenig, Vanille suche ich vergeblich. Zwar ist der Rooibostee sehr lecker, aber hier ist der versprochene Geschmack eher im Geruch zu finden, als im Aufguss selber. Schade!

Nun zum Lemongrass, Ginger & Citrus

Er schmeckt etwas „gesund“ und erinnert mich an einen Alnatura-Tee, den ich mal hatte. Aber ich muss sagen: Lecker und alles erfüllt!

Ich schmecke im Abgang eine sanfte Ingwernote, die sich nicht zu stark vordrängt, aber eine leichte Schärfe erkennen lässt und ich schmecke Zitrone, allerdings eher in Form von Zitronengras, welches ich eigentlich nicht mag. Hier passt es aber irgendwie, da es so dezent ist und sich gut zum Rest zusammenschließt. Diese Mischung finde ich wirklich gelungen!

Es lässt sich also festhalten: Ich hatte zwei Tees vom English Tea Shop. Einer war für mich top, der andere nicht so 😉

der kreative Freitag – Quittenparty

P1110619

Zu uns kam der „Gasmensch“, da unsere Gastherme tropfte und weil ich ihn noch nicht kannte und ungern alleine in unserer Küche werkeln lassen wollte und eine konkrete Angabe, wie „wir kommen zwischen neun und eins“ bekam, hab ich mir Beschäftigung in der Küche gesucht.

Also bin ich zu meinen Eltern gefahren und hab eine beachtliche Ladung Quitten (zum Partymachen ;)) geholt um mit diesen Weihnachtsgeschenke zu machen. Ich habe sechs Dinge aus den Quitten gemacht, werde diese in hübsche Gläser einfüllen und zu Weihnachten verschenken. Ich bin schon gespannt, wie es ankommt 🙂 Gelohnt hat sich der Aufwand von über 6 Stunden allemal, denn das Haus hat so wunderbar geduftet 🙂

Zur Vorbereitung: die Quitten haben einen leichten Flaum, rubbelt sie vorher mit einem Handtuch ab, nehmt dazu nicht euer bestes Handtuch und werft es anschließend gleich in die Wäsche, denn Teller wollt ihr damit nicht mehr reinigen! Quittenkerne enthalten Blausäure. Im intakten Zustand sind sie völlig ungefährlich und ihr könnt die Kerne sogar in den Mund nehmen und lutschen um Halsschmerzen zu lindern. Beschädigte Kerne habe ich aber entfernt. Die schwarzen Punkte auf Quitten sind nicht schädlich, jedoch gehen die Meinungen, was den Geschmack angeht auseinander. Ich schneide die schwarzen Punkte nicht ab.

1. Quittensaft
Da ich keinen Entsafter habe, hab ich für den Quittensaft, die Quitten samt Schale, Kernhaus und Kernen in etwa 8 Teile zerteilt, in den Schnellkochtopf gegeben, ordentlich Zucker drüber und Wasser, dass sie fast bedeckt sind. Für einen Liter Saft hatte ich – je nach Größe – etwa 5 – 6 Quitten. Zuerst hab ich den Schnellkoch auf höchster Stufe bis zum ersten Ring kochen lassen, dann hab ich auf mittlere Stufe heruntergeschalten und nochmal 7 Minuten gekocht. Sobald die Ringe völlig abgesenkt waren, habe ich den Schnellkochtopf geöffnet, die Quitten schwimmen nun in ihrem eigenen, rötlichen Saft, ein altes Handtuch (Achtung – wird ordentlich schmutzig!) in einen Sieb gelegt und die Quitten-Saft-Masse reingekippt und als sie kalt war gut ausgedrückt (drunter stand natürlich ein Auffangbehälter ;)). Den Saft habe ich in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt. Der Saft hat eine wunderbar rote Farbe. Bei der Zuckermenge kann ich nur raten, aber ich denke, es waren etwa 300 Gramm Zucker für 2 Liter. Ich zucker immer lieber etwas weniger und zucker dann nach. Solltet ihr im normalen Kochtopf Quittensaft machen wollen, müsst ihr die Quitten weitaus länger kochen, solang bis sie Saft abgeben und schön rot sind. Ich denke, das könnte durchaus zwei Stunden dauern, hab damit aber keine Erfahrung. Wenn ihr den Saft länger und mit mehr Sirup anschließend einkocht, könntet ihr auch Quittensirup draus machen, den ihr z.B. im Eis oder Mineralwasser esst!

2. Quittengelee
Für die Gelee hab ich die Quitten genauso zubereiten, wie für den Saft, nur dass ich sie ohne Zucker gekocht hab. Den ungezuckerten Saft habe ich anschließend mit Gelierzucker eingekocht. Hier müsst ihr einfach nach der Anweisung vorgehen. Mein Zucker verlangte ein Verhältnis von 2:1 – also zwei Teile Saft, 1 Teil Zucker. Und fertig war das Gelee 😀 Das darf nun in schöne Schraubgläser und dann unter den Weihnachtsbaum!

P1110624

3. Quittenlikör
Den Likör hab ich ähnlich gemacht, wie meinen Zwetschgenlikör. Ich habe allerdings etwas „geschummelt“. Ich habe vom Sud vom Quittensaft aus 1. einfach ein paar Schöpflöffel Quitten-Saft-Gemisch abgeschöpft, so dass mein Einmachglas (ca. 1 Liter, ein größeres würde sich allerdings besser eignen) in etwa zu einem Drittel gefüllt war (für Likör bitte immer echte Gläser verwenden, sonst verfälscht ihr den Geschmack). Anschließend habe ich etwa eine Hand voll Korinthen und etwa 100 Gramm Zucker ins Glas sowie einen guten Teelöffel Zimt (ich liebe Zimt!!!), dann habe ich die Gläser mit Korn aufgefüllt und jetzt darf er sich die nächsten 6 Wochen entfalten, wobei ich die ersten fünf Tage regelmäßig umrühre um den Zucker zu lösen. Ich werde ihn in etwa 500 ml Flaschen füllen und zu Weihnachten verschenken (ich selber trink kaum Alkohol). Als Faustregel habe ich: aus 700 Gramm Alkohol werden etwa 1 Liter Likör.

4. Quittenmuß
Mein Favorit ist das Quittenmuß. Dazu habe ich die Quitten geschält, entkernt und die Butzen entfernt (wie heißen Butzen eigentlich auf Hochdeutsch? Ich mein das Geschnörpsel vorne und hinten von der Quitte), genauso bin ich mit 3 Äpfeln vorgegangen. Dieses Mal habe ich sie für etwa 20 Minuten im normalen Kochtopf, mit etwa 200 ml Wasser (leicht bedeckt) und Zucker (3 Äpfel, 5 Quitten und etwa 100 Gramm Zucker) weichgekocht und sie anschließend mit dem Kartoffelstampfer zerstampft. Mjam!!! Heute morgen gab es Teile davon zum Frühstück mit Magerquark und Korinthen. Der Rest ist gerade in der Tiefkühltruhe und wird verschenkt. Wer mag kann die Äpfel natürlich weglassen oder stattdessen Birnen verwenden!

P1110621

5. Quittenessig
Hier muss ich zugeben, dass der Quittenessig erst mal nur ein Experiment ist, von dem ich wohl erst noch erfahren werde, ob er glückt. Da ich so begeistert vom Apfelessig vom langsamerleben-Blog bin und durch das Quittenmus so viele Reste hatte dachte ich mir, dass ich mal Quittenessig ausprobiere. Ich hab also Schalen, Butzen und Kernhaus in ein Schraubglas gefüllt und weil ich zugegebenermaßen doch ein wenig skeptisch war, da Quitten nicht so gut saften wie Äpfel, hab ich noch etwas gekochte Quittenreste mit ins Glas. Dann kam da Wasser drauf und ich werde genauso, wie im verlinkten Rezept vorgehen. Ich hoffe, es glückt 🙂

P1110622

6. Quittenbrot
Zuletzt das Quittenbrot! Hierzu habe ich die im Sieb befindlichen Quittenreste aus den ersten beiden Rezepten von Schalen, Kernhäusern und Butzen entfernt (das waren die besagten Reste, die auf Grund meiner Skepsis zum Quittenessig kamen – ich wollte ja nichts wegwerfen), die Quitten mit 50% Zucker aufgefüllt und etwa 30 Minuten lang unter Rühren eingekocht. Danach habe ich alles auf einem Blech glatt gestrichen und die nächsten zwei Tage darf es trocknen. Anschließend wird es in Stücke geschnitten und in geriebenen Haselnüssen gewälzt und in einer Metalldose gelagert.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner „Quittenparty“ 🙂 Ich hoffe, die beschenken freuen sich und alle offenen Rezepte gelingen! Ich hatte zumindest viel Spaß dabei!

[Suvi] – Seelenbalsam

P1110615

Name: Seelenbalsam
Marke: Suvi
Preis: 1,99
Preis pro Tasse: 0,20 Euro
Bezugsquelle: Rossmann

Geblubber: Oh…es gibt neuen Tee bei Rossmann! Und ich gebe zu: ich habe noch nie davor von Suvi gehört, also durfte er mit. Auch wenn ich 10 Beutel für gut 2 Euro relativ teuer finde. Es gab in etwa fünf Sorten und alle sollten einem bestimmten gesundheitlichen Zweck dienen, sei es zur Beruhigung, Entspannung oder gegen Erkältungen. Ich entschied mit für Seelenbalsam, der nach Orange, Ingwer und Vanille schmecken sollte. Der Name „Suvi“ stammt laut Schachtel übrigens aus dem Indischen. SubhU Viaan heißt „der Beginn eines Zeitalters voll Kraft, Schönheit und einer exellenten Verfassung“ – kurz: SUVI. Ich bin gespannt!

Der Tee schmeckt stark nach Ingwer, leicht würzig, leicht fruchtig und nach Süßholz. In der Mischung finde ich ihn zwar nicht schlecht, aber schön hätte ich es gefunden, wenn das Süßholz nicht so stark hervorsticht und man dafür die angeworbene Vanille stärker geschmeckt hätte. Aber die Schärfe vom Ingwer ist genauso, wie ich sie gerne mag 🙂 Und er riecht wirklich sehr lecker!

Was ist drin?
Ingwer, Zimt, Zitronengras, Süßholz, Orangenschale, Anis, Nelke, Vanilleextrakt, Pfefferminze, Orangenöl

Fazit:
Geschmack: Sehr gut, aber meiner Meinung nach nicht perfekt!
Preisleistung: Teuer ist er schon, also für mich definitiv nichts für den täglichen Genuss. Eher mal ein Beutel als Genuss. Aber die Qualität ist gut und gefällt mir, auch wenn es wohl allein wegen dem Preis mein einziger Suvi-Tee bleiben wird.
Geschmacksversprechen: Vanilleextrakt ist etwas, das mich ein wenig verwirrt, allerdings sind alle Zutaten in bio-Qualität und alles scheint mit sehr viel Liebe ausgewählt zu sein.
Kaufempfehlung: ich denke nicht. Er war mir zu teuer und die anderen Sorten sprechen mich einfach nicht stark genug an

[Teekanne] – Atme dich frei

P1110496

Name: Atme dich frei
Marke: Teekanne
Preis: 1,30 Euro
Preis pro Tasse: 0,065 Euro
Bezugsquelle: Rossmann

Meine Meinung:

Manchmal versteh ich nicht so ganz, was in unserem Rossmann los ist. Da sind einzelne Teesorten verschiedener Marken zu ganz seltsamen Preisen angeboten. Meßmer-Tee für 90 Cent??? Yogi-Tee für unter 2 Euro??? Und so ging es mir auch mit Atme dich frei, 1,30 statt 2,50 – jap! Durfte natürlich mit! Ganz ehrlich – für 2,50 hätte ich dieses Salbei-Ungetüm nie mitgenommen, aber der Preis verleitete mich zu einem Lustkauf.

Atme dich frei schmeckt stark nach Salbei. Das muss man natürlich mögen. Er ist aber nicht so dominant, wie ich ihn erwartet habe und fügt sich gut mit den anderen Zutaten zusammen. Der Fenchel nimmt dem Salbei ein wenig die Dominanz und macht den herben Geschmack etwas milder. Ebenso wie das Süßholz, man schmeckt zwar nicht jede einzelne Komponente raus, aber vor allem schmeckt man Salbei und Fenchel. Das geht aber irgendwie ganz gut zusammen.

Ich finde er schmeckt ganz gut und so kann die nächste Erkältung definitiv kommen! Mein Favorit für Erkältungen ist allerdings immernoch der Halswohl-Tee von Yogi!

Was ist drin?
Fenchel, Salbei, Orangenschalen, Süßholz, Ingwer, Zimt, Eukalyptus, Thymian, Gänseblümchen

Fazit:
Geschmack: Super
Preisleistung: Regulär ist er mir zu teuer, aber so was der Preis echt klasse!
Geschmacksversprechen: erfüllt
Kaufempfehlung: Es ist ein ungewöhnlich gemischter Kräutertee, der es durchaus Wert ist ihn mal zu probieren.