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Tee kalt aufgießen?

Nein, nein…nicht diese Sommertees von Milford, Goldmännchen oder Teekanne! Ich meine echten Tee. Kann man echte Teeblätter kalt aufgießen? – Ich sage ja! Ich hab mal gelesen, dass man das in China sogar schon sehr lange und sehr gerne so macht.

Teeblätter bzw. Teebeutel in ein Glas, Wasser drüber und über Nacht in den Kühlschrank. Nach 8 – 10 Stunden holt man es raus und man hat ein wunderbar erfrischendes Getränk. Ich liebe diese Teevariante sehr gerne.

Dadurch, dass das Wasser kalt ist und an keiner Stelle des Prozesses erhitzt wird, lösen sich keine Bitterstoffe aus den Teeblättern und ihr habt ein sehr intensives, aber zugleich sehr mildes Getränk.

Ich habe das (erfolgreich) probiert mit:
Weißem Tee mit Feige
Puh Err Irgendwas (der hieß natürlich nicht so…ich weiß bloß den genauen Namen nicht mehr >__<)
Drachenbrunnentee
Sencha
Gunpowder
Assam
Ceylon

Also mit eher klassischen grünen, schwarzen und weißen Teesorten, ohne Zusätzen von Aromen. Mit grünem Chai hatte ich mäßigen Erfolg. Zwar löst sich der Grüntee, aber irgendwie bleiben die klassischen Chai-Aromen auf der Strecke, das selbe ist mir mit schwarzem Chai passiert. Auch mit Earl Grey war ich alles, nur nicht erfolgreich!

Wie wärs denn mal mit einem Tässchen kalt aufgegossenem Grüntee, um in den Tag zu starten? Oder wie wäre es mit kalorienfreiem Eistee zum Grillabend – für diese Variante könnte in Schwarztee etwas Zitrone oder Minze getan werden?
Ihr könnt es gern ausprobieren, und mir eure Meinung dazu sagen 🙂

Noch ein paar Worte zu meinen Bildern…
Auf dem ersten sehen wir zwei Gläser, als ich die Spülmaschine ausgeräumt habe, meinte ich allerdings, an eines davon stoßen zu müssen. Also wars das, mit dem zweiten Objekt.
Auf dem zweiten sehen wir aufgegossenen Bittermelonentee aus Südkorea. Sehr lecker! Die Qualität dieses Bildes ist nicht so gut, weil ich es um 4.55 Uhr morgens aufgenommen habe. Man möge mir bitte verzeihen! 😉

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[Projekt STR] 13. – Strawberry Love

Ich bin ja gar kein Erdbeerenfreund. Ich glaub ich hab dieses Jahr erst eine halbe gegessen, als ich einen Rhabarberkuchen (ich weiß…man darf Rhabarberkuchen eigentlich nicht mit Erdbeeren dekorieren…es war auch nicht meine Idee und ich hab mich anfangs sogar dagegen gewährt XD) dekoriert hab und diese übergeblieben ist. Aber blöderweise kam mir eine Idee zu einem Erdbeer-Teerezept.

Ihr braucht:
Ca. 3 – 5 große Erdbeeren – je nach Geschmack und Intensität der Beeren
eine Tasse kalten Rooibostee (ich kann es mir auch gut mit Chai-Tee oder Pfefferminztee vorstellen)
etwas (so viele Teelöffel, wie ihr Erdbeeren habt) cremig gerührten Joghurt
ein paar Spritzer Zitrone

Zubereitung:
Zerdrückt die Erdbeeren gut mit einer Gabel (eventuell könnt ihr sie auch pürieren, das lohnt sich mE nur bei einer größeren Menge Erdbeeren, wenn ihr sie vorher halbiert oder viertelt lassen sie sich eventuell feiner zerdrücken) und verrührt sie mit dem Joghurt bis sie eine einheitliche Masse ergeben.
Wer will kann die Erdbeeren auch schon direkt im Joghurt zerdrücken, macht aber im Grunde keinen Unterschied.
Anschließend mischt ihr das Joghurtgemisch mit dem Rooibostee. Als nächstes probiert ihr und ich hab bei meinem ersten Versuch nur „brrrr“ gedacht. Für mich haben ein paar Spritzer Zitrone gefehlt, einem anderen wird an dieser Stelle etwas Vanillezucker, Süßstoff oder Honig fehlen – tut euch keinen Zwang an – gebt es hinzu 😉
Wer will (und wie ich keine Erdbeeren mag) kann statt dessen Pfirsiche aus der Dose nehmen.

Meinung:
Dafür, dass da Erdbeeren drin sind, schmeckt es sogar ganz gut 😉 Es ist einfach und schnell gemacht, flexibel dem Geschmack des einzelnen anpassbar und man schmeckt – trotz Mischung – den Rooibostee noch gut raus. Allerdings stören die Erdbeerfasern und -stücke beim Trinken schon ein wenig und ich werd mit dem Gesöff einfach nicht warm. Deshalb gibts: 3 von 5 Sonnenbrillen!

[Projekt STR] 12. Kontinentenimplosion

Diesen Cocktail nenne ich Kontinentenimplosion, weil ich typische Lebensmittel von verschiedenen Kontinenten (ich hab nichts typisches für Amerika gefunden, weil Burger im Tee fand ich irgendwie doof…) zu einem Tee vereine. Und, weil ich ganz schlecht im Namen-erfinden bin -.-

Die Grundidee hinter dem ganzen war die Frage:
Wieso gibt es eigentlich keinen Rooibos mit Ingwer???

Ihr braucht:
ein Stück Ingwer
Rooibostee
Pfefferminze
Orangensaft
Wasser *hüst*

Zubereitung

Zuerst kochen wir eine Tasse Rooibos und eine Tasse Pfefferminztee.

Während dieser zieht kochen wir in der Menge einer Tasse Wasser den Ingwer.

Ist der Tee fertig gezogen, geben wir ihn zu dem Ingwer und lassen ihn fleißig weiter kochen. Das Ganze füllen wir mit ca. einer Tasse Orangensaft auf (die auch fleißig mit kocht).

Nach ca. 20 Minuten seien wir den Ingwer ab und lassen das Ganze gut abkühlen.

Nun ist der Tee auch schon fertig Wer mag, kann statt Orangensaft Apfelsaft hinzugeben oder eventuell sogar Ananassaft. Oder Kokossirup…gebt einfach das dazu, das ihr denkt XD

Meinung:
I like!!! Ok, es ist etwas scharf, aber ich mag die Ingwerschärfe sehr, ich muss allerdings zugeben, dass der Tee nicht nach Rooibos schmeckt und auch nicht nach Pfefferminze oder Orangensaft. Das hat sich alles so gut zu einer Masse vereint, dass man die einzelnen Zutaten nicht mehr ausmachen kann. Allerdings würde ich empfehlen, etwas Eis hinzuzugeben.

Auch hier gibt es: 4 von 5 Sonnenbrillen!

[Projekt STR] 11. Zitrus-Rooibos-Drink

Auf diese Idee hat mich Martin (vielen Dank!) gebracht. Und zwar hat er mich auf die Newsletter von Teagschwender hingewiesen.
Da sind zwar immer nur Teegschwendertees als Zutaten angegeben, aber einer davon blieb mir sofort zum Modifizieren hängen.

Ich häng euch mal ein Bild des Orginalrezeptes aus dem Newsletter (Hier gehts zum gesamten Newsletter!) an!

Für meine Variante braucht ihr:
ca. 100 ml Orangensaft
ca. 300 ml Rooibostee (abgekühlt)
den Saft einer halben Zitrone
1 TL Zimt

Zubereitung:
Verrührt alles, achtet darauf, dass sich der Zimt gut auflöst und reicht es mit ausreichend Eis, wenn ihr wollt.
Ich hatte das Gefühl, dass sich der Zimt im noch heißen Tee besser auflöst, aber da kann ich mich auch täuschen…

Meinung:
Ohne Zimt fand ich das Rezept nicht so super, mit Zimt find ichs klasse, es erinnert aber sehr an Weihnachten (klar…sind ja auch große Mengen Zimt drin).
Prinzipiell find ichs ganz lecker und schön erfrischend und mal etwas anderes. Die Farbe ist schön, weshalb dieser Tee auch optisch was her macht und gästegeeignet ist. Er schmeckt angenehm holzig nach Rooibos, mit einer satten Fruchtnote und wird durch den Zimt richtig gut abgerundet. Was schönes, einfaches, was ich auf jeden Fall wieder machen werde!

Tipp: Statt Orangensaft könnte man auch Safteiswürfel verwenden 😉

Ich vergebe: 4 von 5 Sonnenbrillen

[Projekt STR] 10. – Milk-Chai on Ice

Wow…mein Sommerrezepteprojekt ist schon im zweistelligen Bereich…klasse 🙂
In Anlehnung an Chai-Latte on the rocks (oder on ice…bietet ja jeder anders an) hab ich das ganze mal auf Basis von Tee probiert. Mit überraschendem Ergebnis 🙂

Ihr braucht:
Eine halbe Tasse stark gebrühten Chaitee (ich hatte Sweet Chai von Milford)
einen großen Schuss Milch
Eiswürfel

Zubereitung:
Brüht den Chaitee auf – am Besten, indem ihr einen Teebeutel für eine halbe Tasse Tee nehmt und lasst ihn gut abkühlen.
Gebt in den abgekühlten Chaitee einen großen Schuss Milch, so dass die Tasse zu ca. 3/4 gefüllt ist – nun haben wir Milch-Chai.
Und zuletzt verfeinert ihr diese Kreation mit ein paar Eiswürfeln, bis die Tasse gut gefüllt ist. Ihr könnt euren Chaitee natürlich noch mit zusätzlichem Zimt oder Kakao verfeinern.

Meinung:
Uff…das find ich ziemlich genial 🙂 Leicht süßlich, schön kühl, irgendwie exotisch und elegant würzig, außerdem wirkt er auf mich ein wenig luxeriös. Ich denke, das kann man ohne sich schämen zu müssen seinen Freunden und Schwiegereltern anbieten. Und es ist schnell und einfach gemacht. Da muss ich mir mal selbst auf die Schulter klopfen (auch wenn das Rezept an sich nichts Besonderes ist ;)).

[Projekt STR] 9. – Pfefferminz-Ayran

Die Idee zu diesem (denkbar einfachen) Rezept kam mir, als ich eines Tages im *peeeep* stand und einen Ayran holte, weil ich ihn so schön erfrischend finde…
Man könnte doch auch Ayran auf Teebasis machen!!! Gesagt – getan – hier kommt er 😉

Ihr braucht:
Pfefferminztee (stark gebrüht)
Joghurt

Zubereitung:
Ihr brüht eine Tasse starken Pfefferminztee auf (also brüht statt einer Tasse nur eine halbe auf ;)), lasst sie abkühlen und füllt den Rest mit Joghurt auf. Ihr müsst dabei achten, dass er cremig gerührt ist, also nicht den stichfesten Joghurt nehmen, denn der flockt aus. Rührt gut um, bis sich beides gut vermengt hat und genießt 😉 Gegebenenfalls könnt ihr noch Eis in euren Ayran geben.

Meinung:
Irgendwie speziell – aber ich persönlich mag es! Für mich sind das vier Sonnenbrillen von fünf!
Es schmeckt erfrischend, minzig und ist irgendwie außergewöhnlich. Der Minz-Ayran ist kühlend und irgendwie sättigend. Ich denke, das könnte eine tolle, leichte Erfrischung für heiße Tage sein, für die man keine Kalorien zählen muss. Irgendwie mag ich diese Idee – hab ich sicherlich nicht zum letzten Mal gemacht 🙂

PS. Zur Einstimmung auf die EM gibts meinen Eistee mal in einer Fußballkulisse 😉

[Projekt STR] 8. – A Crush on Peppermint

Inzwischen hab ich mich ganz gut – man mag es kaum glauben – mit Pfefferminztee angefreundet. Da er günstig und einfach zu bekommen ist, wollte ich auch ein paar Rezepte damit aufnehmen. Hier kommt mein erster Versuch…

Ihr braucht:

kalten Pfefferminztee
eventuell etwas zum Süßen
Eiswürfel oder Teeeiswürfel (in meinem Fall Fruchtteeeiswürfel)
etwas zum Zerstoßen (alternativ könnt ihr auch gleich Crushed-Ice machen)

Zubereitung:

Schon wieder haben wir was denkbar Einfaches: brüht Pfefferminztee auf und achtet darauf, dass die Tasse zu gut 3/4 voll ist. Süßt den Tee bei Bedarf und lasst ihn gut abkühlen.

Anschließend füllt ihr die Tasse/das Glas (wo auch immer euer Tee drin ist) mit Crushed-Ice auf. Ich habe dazu Teeeiswürfel aus Früchtetee genommen, es gehen aber sicherlich auch normale Eiswürfel oder welche aus Saft (Zitronensaft kann ich mir sehr gut vorstellen – oder eine Mischung aus Wasser/Tee und Zitronensaft).

Meinung:

Ui-ui-ui…es ist zwar nichts total Außergewöhnliches, das sonderlich viel Können, Kreativität oder künstliches Geschick erfordert, aber geschmacklich find ichs super! Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sonnenbrillen 🙂

[Projekt STR] 7. – Orangen Cooler, die zweite

Nachdem ich in meinem Projekt Teeeiswürfel in Orangensaft versenkte und damit nicht ganz glücklich wurde, schlug meine Leserin Evelyn mir vor, dass ich doch den Spieß umdrehe und Orangeneiswürfel (bzw. Fruchtsafteiswürfel) in Tee versenke. Da sie mir freundlicherweise erlaubte, diese Idee in meinem Projekt vorzustellen, kommt hier die Umsetzung…

Ihr braucht:

Eiswürfelform gefüllt mit Orangensaft
kalten Tee

Zubereitung:

Denkbar einfach 🙂
Ihr macht beliebigen Tee (in meinem Fall war das Mango-Limette von Milford), lasst ihn abkühlen und versenkt ein paar Orangeneiswürfel darin. Gegebenenfalls könnt ihr das Ganze noch garnieren oder süßen.

Meinung:

Dafür hat Evelyn sich einen riesengroßen Pokal verdient! Ich mag diese Kreation sehr sehr gerne. Sie macht optisch (besonders mit rotem Tee) was her, ist schön kühlend und erfrischend und das Verhältnis von Tee und Orangensaft ist so gut ausgewogen, dass nichts das Andere aussticht. Es ist einfach und günstig herzustellen und kommt gut an.

Hier vergebe ich 5 von 5 Sonnenbrillen! Mit dieser Kreation kann der Sommer definitiv kommen 🙂

[Projekt STR] 4. – Orange-Cooler

Ich mag es einfach und die Idee von Teeeiswürfeln mag ich irgendwie, weshalb ich euch heute eine möglichst einfache, flexible Lösung vorstellen mag, um euren Saft sommerlich und gesund aufzupeppen! Soweit in der Theorie…in der Praxis wurde ich etwas enttäuscht 😦

Ihr braucht:
ein Glas Orangensaft
beliebigen Früchtetee (in meinem Fall: Sanddorntee von Cornwall)
eventuell noch etwas Sirup um dem ganzen ein interessantes Farbspiel zu verpassen oder etwas Zucker für einen Zuckerrand am Glas oder einen Schuss Aperol-Spritz, Passoa oder ähnliche Frucktliköre…tobt euch aus!!!

Zubereitung:
Hier braucht es etwas Vorbereitung: Kocht den Tee, lasst ihn gut abkühlen und gebt ihn in eine Eiswürfelform (ich habe Eiswürfeltüten genommen, diese habe ich auch in einer Crushed-Ice-Variante – kann ich mir auch sehr gut vorstellen). Falls ihr euren Tee gesüßt mögt, dann süßt ihn bitte, bevor ihr ihn in die Eiswürfelformen (wie auch immer die bei euch aussehen mögen) füllt, bedenkt jedoch, dass der Orangensaft, in den die Teeeiswürfel später kommen, auch süß ist – übertreibt es also bitte nicht ;).
Füllt nun euer Glas zu etwa 3/4 mit Orangensaft.
Die Teeeiswürfel gebt ihr in euren Orangensaft, garniert unter Umständen eure Kreation und peppt ihn noch auf, wenn ihr wollt und genießt!

Meinung:
In der Theorie hörte sich das sooooo gut an! Und es ergibt in der Praxis auch ein wunderbares Farbspiel, aber es hatte leider wenig mit Tee gemein. Es war ein schöner, kühler, leicht verdünnter Orangensaft, mit einer etwas anderen Note (durch den Tee). Hier muss ich noch am Verhältnis arbeiten, das wohl in etwa 1:1 sein sollte um ein Ergebnis zu bekommen, das ich mir vorgestellt habe. Da der Orangensaft recht kräftig ist, braucht es mehr, als nur drei Teeeiswürfel, um einen deutlichen Teegeschmack zu bekommen.
Ausbaubar, erfrischend und ein optischer Augenschmaus – geschmacklich muss ich allerdings noch daran arbeiten.
Deshalb gibt es nur…
3 von 5 Sonnenbrillen!

[Projekt STR] 3. – Zitronen-Minze-Kombi

Heute möchte ich euch ein Getränk vorstellen, dass mein Kollege immer trinkt.

Ihr braucht:
kaltes Wasser
Zitrone
Minzestängel

Zubereitung:
Schneidet die Zitrone in kleine Stücke und gebt sie gemeinsam mit den Minzestängeln in das Wasser. Lasst es ca. 15 Minuten ziehen und drückt – für einen intensiveren Geschmack – mit einem Teelöffel auf die Zitronen und die Minze, so dass ein wenig Saft entweicht.

Meinung:
Mag ich ganz gerne – jedoch mit Eiswürfeln noch lieber! Funktioniert auch mit Mineralwasser ganz gut! Nach Belieben könnt ihr auch Limetten verwenden oder zusätzlich Ingwer hinzugeben. Wenn ihr etwas braunen Zucker und ganz vieeeeeeeeeeeeel Crushed-Ice hinzufügt ist es ein wenig wie (ja…ich und Cocktails ^^)…äh…wie…wie dieser Limettencocktail, der so unglaublich alkoholisch ist und dessen Name ich immer vergesse 😀

Ich vergebe:
4 von 5 Sonnenbrillen!