der kreative Freitag – Likör

Hallo 🙂

der letzte kreative Freitag musste leider krankheitsbedingt ausfallen. Ich hatte die Grippe *jammer*

Dafür hab ich jetzt ein supertolles Weihnachtsgeschenk für euch! Weihnachtsgeschenk??? – Ja – Weihnachtsgeschenk!

Und zwar Likör.

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Ihr braucht:
einen gültigen Personalausweis, der euch bescheinigt, dass ihr volljährig seid 😉
0,7 Liter Wodka oder Doppelkorn (ich bin hierbei der Meinung, dass er nicht besonders hochwertig sein muss, da er ja eh verpanscht wird)
ca. 150 Gramm Zucker (braunen oder weißen – wie ihr wollt, ich hatte ein Mischverhältnis von 1:1)
ca. 600 Gramm Zwetschgen (das ginge auch gut mit Äpfeln oder Quitten!!!)
1 TL Zimt (den könntet ihr auch weglassen, aber ich liebe Zimt und da der Likör ein Weihnachtsgeschenk wird finde ich, passt die zimtige Note gut dazu)

Anleitung:

1. Wascht und entsteint die Zwetschgen und verteilt sie auf ein Backblech.

2. Mischt eure Zuckersorten (falls ihr mehrere verwendet) mit dem Zimt. (an dieser Stelle könntet ihr z.B. auch Teile des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen oder Lebkuchengewürz oder was ihr mögt)

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3. Bestreut die Zwetschgen mit einem Teil eurer Zuckermischung und backt sie bei etwa 180 Grad für 10 – 15 Minuten. Die Zwetschgen sollen den Zucker gut aufsaugen und schön auf-saften (ist das ein Wort? Ich meine damit, dass die Zwetschgen schön saftig werden und so voll mit Zukcker sind, dass sie schon langsam wieder Saft abgeben)

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4. Füllt die zuckrigen Zwetschgen gemeinsam mit dem Alkohol in eine große Kanne oder einen Krug. Alternativ ginge auch ein großes Einmachglas. Da fügt ihr den restlichen Zucker mit hinzu und rührt gut um. Auf den ersten Blick wirkt das nach seeeeeeehr viel Zucker, aber Likör ist nun mal zum Einen sehr süß und zum anderen trinkt man den nicht eimerweise sondern eher im Schnapsglas oder einen Schuss auf Eis. Aber ihr könnt natürlich auch gern erst mal weniger Zucker verwenden und wenn ihr nach drei bis vier Tagen feststellt, dass er sich komplett aufgelöst hat was nachkippen wenn ihr wollt. Ich nehme jedoch für gewöhnlich etwas mehr Zucker und fülle das Endergebnis dann lieber mit etwas Zucker auf, als dass ich am Ende feststelle, dass mir der Likör viel zu bitter ist und ich nochmal Zucker nachkippen und ihn weitere (mindestens) 2 Wochen stehen lassen muss.

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5. Nun heißt es warten! Acht Wochen lang soll der Alkohol an einer dunklen Stelle stehen (gut verschlossen vor Kindern und Haustieren!!!!). Die ersten 10 Tage sollt ihr einmal am Tag umrühren, um den Zucker zu lösen. Ansonsten steht er. Das Gefäß, in dem ihr ihn aufbewahrt ist idealerweise aus Glas und lässt sich zwar verschließen, aber nicht zu fest. Ich habe einen Glaskrug von NanuNana (1,5 Liter, 2,95 Euro) über den ich einen Gefrierbeutel gestülpt hab.

6. Nach den acht Wochen könnt ihr alles, was noch so rumschwimmt (das sollten für gewöhnlich nur noch Zwetschgen sein) abseien und den Likör in schöne Flaschen füllen und beschriften. Wenn der Alkohol länger steht – auch nicht schlimm 🙂 Haltbar ist er für mindestens ein Jahr, ich muss aber ehrlicherweise gestehen, dass ich es nicht 100%ig genau weiß. Jedenfalls länger als ein Jahr 🙂

Alternativen:
Natürlich könnt ihr beliebige Likörsorten zaubern! Ihr könnt die Zwetschgen durch Äpfel ersetzen, ihr könnt Obstsorten mischen, ihr könnt eine Packung Tiefkühlbeeren aus der Gefriertruhe nehmen…auch im Internet befinden sich unzählige Nuss- und Obstliköre 🙂 Viel Spaß dabei!

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2 Kommentare zu “der kreative Freitag – Likör

  1. Ohje, du warst auch krank?! Geht es dir denn wieder besser? Auf jeden Fall weiterhin gute Besserung!!!

    Der Likör klingt zwar nicht schlecht, aber für mich, uns und meine Familie ist das nichts. Wir trinken keinen Alkohol, höchstens mal ein Bier oder ein Gläschen Wein…..Trotzdem Danke für die Idee und das Rezept, vielleicht kann ich das irgendwann mal für jemanden gebrauchen!!

    • Mir gehst wieder besser, danke 🙂 Dafür hab ich meinen Freund angesteckt, der eigentlich nie krank wird 😦

      Wir selber trinken eigentlich auch nur sehr selten Alkohol, aber zum Verschenken find ich es ganz schön 🙂 Vor allem, weil du da auch gut überreife Früchte nehmen kannst, die du ansonsten wegwerfen müsstet, weil sie für Kuchen etc. nicht mehr gehen 😦

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