Archiv | November 2014

[Meßmer] – Detox

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Name: Detox
Marke: Meßmer
Preis: 1,65 Euro
Preis pro Tasse: 0,08 Euro
Bezugsquelle: Rossmann

Meine Meinung: Detox war für mich auch so eine modische Neuerscheinung, von der ich nicht wusste, was ich halten sollte. So war es ziemlich klar, dass ich früher oder später einen Detox-Tee probieren würde. Meine Wahl fiel auf Meßmer, die einen Detox-Tee mit Brennnessel und grünem Tee im Programm haben.

Mit Detox soll man entgiften und den Körper ins Gleichgewicht bringen. Ich bin keine Ernährungsexpertin und kann wenig dazu sagen. Ich kann nicht beurteilen, ob es Humbug ist oder ob etwas dahinter steckt und möchte hier nur den Geschmack und meinen Eindruck von diesem Tee vermitteln!

Auf der Schachtel von Meßmer steht lediglich:
„Die Meßmer Tea-Master entwickeln aus natürlichen Zutaten genussvolle Wohlfühltees, die den Körper und die Sinne verwöhnen und Ihr Wohlbefinden unterstützen. Meßmer Detox ist eine natürliche Kräuterauslese mit Brennnesseln und Grünem Tee. Diese Kräuter verleihen Ihnen Wohlbefinden und eine angenehme Leichtigkeit. Entdecken Sie Wohlfülmomente von besonderer Qualität und Intensität mit Meßmer Detox.“

Klar, Brennnessel und grüner Tee entwässern, von daher wird an dieser entgiftenden Wirkung schon was dran sein und zur Vorbereitung einer eventuellen Fastenkur ist der Tee sicherlich auch ganz gut geeignet, aber was ich von dieser Lebensphilosophie halten soll, weiß ich immer noch nicht. Also beurteile ich mal nur den Geschmack!

Ich war richtig überrascht! Der Tee schmeckt irgendwie belebend, erfrischen und lecker! Wenn man die Ziehzeit beachtet ist er nicht bitter und ich habe – wie sonst so oft bei Brennnesseltee, dieses Mal nicht den halben Tag auf der Schüssel verbracht. Geschmacklich ist er für mich eine Bombe und perfekt um den Tag einzuläuten. Eine gute Alternative für Leute, die etwas weniger Kaffee trinken wollen (oder sollen), denn durch den grünen Tee bringt er ähnlich dem Kaffee, den Kreislauf in Schwung. Für mich eine durch und durch positive Überraschung!

Was ist drin?
Brennnessel, Grüner Tee, Pfefferminze, Zitronengras, Zitronenverbene, Hagebutte, Süßholzwurzel, Zitronenmyrthe, Ringelblumenblüte

Fazit:
Geschmack: extrem lecker!
Preisleistung: super
Verwendete Zutaten: positiv: hier sind keine Aromen drin (das entspricht auch der Detox-Philosophie), die Zutatenliste überzeugt mich vollstens!
Geschmacksversprechen: Wie das mit dem entgiften aussieht, weiß ich nicht. Dazu kenn ich mich zu wenig damit aus.
Kaufempfehlung: Ich würde ihn noch mal kaufen.

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[der kreative Freitag] – Weihnachtsschokolade

Ich habe letztes Jahr schon mal übers Schokolade-selbermachen mit Silikonformen von Tchibo berichtet. Inzwischen ist ein Jahr rum, ich hate ein wenig dazu gelernt und möchte euch zeigen, wie ihr mit handelsüblichen Mitteln – also ohne euch eine Form zu kaufen – kreative Schokoladentafeln zum Verschenken selbst machen könnt!

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Ihr benötigt:
Kuvertüre eurer Wahl (Mischungen sind auch sehr lecker)
Etwas um die Schokolade zu verfeinern
Dauerbackfolie oder Backpapier
Backblech oder großes Schneidebrett
Wasserbad oder Schokofondue
Optional: Kokosöl oder Kokosfett

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1. Schmelzt Schokolade eurer Wahl in beliebiger Menge überm Wasserbad oder im Schokofondue. Um die Schokolade daran zu hindern stumpf zu werden (was manchmal passiert, wenn sie zu heiß erhitzt worden ist) könnt ihr pro 100 Gramm Schokolade einen Teelöffel Kokosöl dazu geben. Auf dem Bild habe ich 75 Gramm Vollmilchschokolade und etwa 25 Gramm Nougat geschmolzen

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2. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nehmt ihr sie vom Herd/Schokofondue und mengt Zutaten unter, mit denen ihr eure Schokolade verfeinern wollt. Hier ein paar Vorschläge:
Orangeat und Zitronat in weißer Schokolade
Cranberries und Nougat in Vollmilchschokolade
Lebkuchengewürz
Nüsse und/oder Rosinen
zerstoßenen Krümelkandis
Haselnusskrokant und Korinthen in dunkler Schokolade
Meersalz und Pistazien in Zartbitterschokolade (Vorsicht: manche tun sich schwer mit Salz in Schokolade, findet vorher raus, was der Beschenkte davon hält ;))
rote Beeren und Chiliflocken in Zartbitterschokolade
zermörserte Kaffeebohnen und Gewürze in Zartbitterschokolade (mjam!!! Voll lecker – auch wenn ich es nicht gut vertrage >__<)

3. Wenn alles gut vermischt ist, kippt ihr die Schokolade vorsichtig auf eine mobile, gerade Platte, die ihr mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegt habt. Das Bild erspare ich euch, denn als ich meinen Kollegen die Kaffeeschokolade mitgebracht und ihnen erklärt habe, dass die die kriegen, weil ich nicht die ganze Schokolade, die ich für meinen Blog gemacht habe, selber futtern wollte und ihnen dann auch die Bilder gezeigt habe, meinte einer nur "Das hier sieht aus wie ein Haufen Kacke – das veröffentlichst du bitte nicht!"

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4. Streicht die Schokolade mit Hilfe eines Löffels in eine Form eurer Wahl. Achtet hierbei darauf, dass die Schokoplatte nicht zu dünn wird, denn sonst bricht sie später leicht. Sie sollte aber auch nicht zu dick werden, denn man soll später noch gut Stücke abbrechen können.

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5. Wenn die Schokolade gut durchgetrocknet ist (mindestens 4 Stunden) könnt ihr sie in Alufolie oder Butterbrotpapier einschlagen und jemanden damit beschenken. Sie hält sich auch für mehrere Wochen im Kühlschrank, wenn ihr sie jetzt schon machen und später verschenken wollt. Ich habe mir im idee.-Markt einen „mit Liebe gemacht“ Stempel gekauft und hänge meistens für den Beschenkten noch ein entsprechendes Schild ran.

Die „Tafeln“ die ich gemacht hab, haben alle ein Gewicht von 100 Gramm. Das finde ich ganz schön zum Verschenken. Natürlich kann man auch kleinere Tafeln machen, oder aus lauter kleinen Tafeln ein Schokotürmchen machen, das man dann verschenkt 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

[Teekanne] – New York Chai

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Name: New York Chai
Marke: Teekanne
Preis: 1,99 Euro
Preis pro Tasse: 0,10 Euro
Bezugsquelle: real

Meine Meinung: Zu aller Erst frage ich mich: was macht einen Chai zum New York Chai? Chai kann für mich grün oder schwarz sein, oder mit in seltenen Fällen Rooibos, auf jeden Fall ist er aber würzig, er kann indisch sein oder orientalisch, aber New Yorker Chai? Davon habe ich noch nie gehört und auch die Schachtel macht mich nicht weißer.

Aber geben wir ihm eine Chance! Dieser Chai ist auf Rooibosbasis und sehr süß wie ich finde. Den typischen Geschmack von Honiggranulat schmecke ich, ebenso wie Zitrone und einer leichten Süße der Vanille. Das Geschmacksversprechen ist also erfüllt! Trotzdem muss ich leider sagen, dass er nicht ganz meins ist. Ich finde den Tee in Ordnung, aber definitiv zu süß! Er hinterlässt einen süßen Film auf der Zunge und das mag ich einfach nicht. Außerdem hab ich mit Honiggranulat meistens das Problem, dass es künstlich wirkt. Und der Name erschließt sich mir leider absolut nicht.

Zusammenfassend würde ich sagen: etwas zu süß, etwas zu künstlich, für Chai zu wenig würzig, aber sonst ok.

Was ist drin?
Rooibos, süße Brombeerblätter, Zimt, Zitronenaroma, Süßholz, Steviablätter, Honig-Vanille-Aroma, Kardamom, Gewürznelken, Pfeffer, Zitronenschalen

Fazit:
Geschmack: leider dominieren die süßen Zutaten (Süßholz, Steviablätter, Aroma) und ich mache nur wenig von den Chai-typischen Zutaten aus, die laut Schachtel auch enthalten sind
Preisleistung: völlig in Ordnung – jetzt müsste ich ihn nur noch mögen!
Verwendete Zutaten: Ich mag den Geschmack von Stevia und Süßholz nicht. ansonsten sind die Zutaten okay und der Rooibos ist sogar Rinforest-Alliance zertifiziert
Geschmacksversprechen: Ich weiß immernoch nicht, was einen New Yorker Chai zum New Yorker Chai macht 😉
Kaufempfehlung: Ich würde ihn nicht nochmal kaufen.

[Teekanne] – Gesunde Abwehr

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Name: Gesunde Abwehr
Marke: Teekanne
Preis: 2,79 Euro
Preis pro Tasse: 0,14 Euro
Bezugsquelle: Rossmann

Meine Meinung: Nachdem ich während meiner Bronchitis innerhalb kürzester Zeit eine gesamte Schachtel Salbeitee getrunken hab, stöberte ich im Rossmann nach was Neuem – ich konnte einfach keinen Salbei mehr sehen. Da dachte ich mir „Ah…Abwehr klingt gut! Und du magst doch Acerolakirsche“ und nahm trotz der 2,79 Euro (was für meine Verhältnisse viel für einen Tee ist) eine Schachtel des Teekanne-Tees, der die Abwehr stärken soll und aus dem „Harmonie für Körper & Seele“-Bereich von Teekanne stammt, mit.

Er riecht sehr kräutrig. Geschmacklich dominieren süßliche Kräuter, wie Anis und Fenchel. die auf der Packung angepriesene Acerolakirsche schmecke ich gar nicht.

Ich kann nicht beurteilen, ob dieser Tee wirklich gut für die Abwehrkräfte ist, schaden wird er zumindest nicht. Geschmacklich finde ich ihn ok, aber nicht überwältigend. Aufgrund des Preises und des relativ unspektakulären Geschmacks würde ich ihn eher aus gesundheitlichen, als aus geschmacklichen Gründen kaufen. Aber ich bin der Meinung, dass man ihn nicht unbedingt haben muss.

Jedoch sehe ich die Gefahr in der enthaltenen Brennnessel und des Mates. Beides wirkt entwässernd und wenn man den Tee in folge einer Durchfallkrankheit (zum stärken der Abwehrkräfte) nehmen möchte, entwässert er natürlich noch mehr, was nicht unbedingt förderlich wäre. Wenn man ihn also aus gesundheitlichen Gründen nimmt, sollte man auf jeden Fall das nicht außer Acht lassen.

Was ist drin?
Anis, Melisse, Zitronenverbene, Zitronenmyrte, Äpfel, Brennnesselkraut, Acerola Saftkonzentrat Granulat (Maltodextrin, Acerola Saftkonzentrat), Mate, Pfefferminze, Sonnenkraut

Fazit:
Geschmack: in Ordnung
Preisleistung: für das was er kann, finde ich ihn überteuert
Verwendete Zutaten: Ich halte wenig von Maltodextrin, ansonsten sind sie in Ordnung.
Geschmacksversprechen: Der Tee pusht den Kreislauf (Mate) und wirkt beruhigend auf den Hals (Anis, Melisse), aber ob er wirklich die Abwehrkräfte stärkt weiß ich nicht.
Kaufempfehlung: Mich überzeugt er nicht.

[Goldmännchen] – Aperollino

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Name: Aperollino
Marke: Goldmännchen
Preis: 2,29 Euro
Preis pro Tasse: 0,11 Euro
Bezugsquelle: Edeka

Meine Meinung: Dieser Tee ist an Aperol-Spritz angelehnt. Ich muss gestehen, dass ich Aperol gar nicht mag! Alkohol ist sowieso nicht so meins, aber Aperol war mir immer zu bitter und als ich bei meiner Oma mal ein Gläschen mit Sekt gemischt trank, hat sies wohl im Mischverhältnis etwas zu gut gemeint, seitdem hab ich keinen Aperol mehr angerührt.

Der Tee von Goldmännchen riecht lecker, fruchtig nach Blutorange. Das mag ich! Geschmacklich dominiert auch die (Blut-) Orange und schmeckt ein klein wenig bitter. Aber irgendwie nicht unangenehm bitter, sondern eher ein kleiner, bitterer Kick im Abgang. Von dem angekündigten Rhabarber schmeck ich nichts, aber ich würde diesen Tee als ungewöhnlichen Früchtetee beschreiben, aus dem man spannende Dinge (im Sommer mit Zitrone, Sekt oder Eiswürfeln, mit Früchten, mit Saft, mit Saft-Eiswürfeln…) zaubern kann und dessen Aroma erst im kalten Zustand so richtig zur Geltung kommt (eigentlich ist er nämlich zum kalt trinken gedacht und auf der Schachtel steht extra, dass man ihn abkühlen lassen soll). Dann schmeckt man das Bittere nämlich noch weniger und einfach nur Orange mit einem dezent-besonderen Nachgeschmack.

Es gibt von Goldmännchen übrigens auch Hugo’s Best, dieser soll an Hugo erinnern.

Was ist drin?
Äpfel, Rhabarber-Orange-Aroma, Rote Bete, Orangenschalen, Säurungsmittel, Holunderbeeren, süße Brombeerblätter, Chinarinde, Süßholz, geröstete Zichorienwurzel

Fazit:
Geschmack: schön fruchtig und nicht zu dominant
Preisleistung: in Ordnung
Verwendete Zutaten: schade, dass Rote Bete drin ist, die macht zwar rote Farbe, schmeckt aber kaum, ist also nur was für die Augen und das lässt mich immer etwas skeptisch werden
Geschmacksversprechen: erfüllt!
Kaufempfehlung: wer mal eine alkoholfreie Bowle mag, für sich oder den Kindergeburtstag liegt hier definitiv richtig! Dieser Tee lohnt sich (finde ich)!

der kreative Freitag – schnell und lecker: Sonnenweizen und CousCous

Dieser kreative Freitag war eigentlich schon über einen Monat geplant, aber wie schon mal erwähnt war zeitweise der Computer kaputt und dann hatte ich Bronchitis und letzten Freitag wollte ich den Adventskalender vorschieben, aber jetzt kommt er endlich: mein Artikel über das spontane, faule, gesunde Abendessen mit CousCous oder Sonnenweizen. Ich mach es abends, wenn ich keine Lust zum Kochen hab und es reicht für den nächsten Tag für meinen Freund und mich für die Arbeit.

Ich möchte noch anmerken, dass beide „Rezepte“ keine echten Rezepte, sondern eher eine Inspiration darstellen. Viel Spaß damit!

Wir fangen mit dem Basisrezept an:

  • 1 Teil CousCous oder Sonnenweizen
  • 1,5 Teile Wasser (beides in meiner wunderbaren William & Kate-Tasse abgemessen, die mir als Maßeinheit dient. Sie fasst etwa 300 ml Wasser und ihr Maß an Reis, CousCous…reicht für meinen Freund und mich für zwei Mahlzeiten für jeden, aber wir sind beide keine großen Esser)
  • etwas Olivenöl (nur für den CousCous – beim Weizli ist er später dran)
  • Gemüsebrühe
  • Salz
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    Für den CousCous:
    Gebt den CousCous in eine hitzebeständige Schale, gebt etwas Salz, Olivenöl und Gemüsebrühe dazu und macht Wasser mit dem Wasserkocher heiß. Gebt es über den CousCous und wartet etwa 10 Minuten, bis er schön weich ist – fertig 🙂

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    Für den Sonnenweizen:
    Für den Herd:
    Gebt Waser in den Topf, bringt es zum Kochen, schaltet den Herd runter und gebt Salz und Weizli in den Topf und kocht ihn auf niedriger Flamme weich – das dauert etwa 15 Minuten (im Grunde wie Reis).
    Für die Mikrowelle:
    Gebt alles in eine mikrowellenfeste Schüssel und kocht den Weizli etwa 12 Minuten lang weich.

    Nun zum Dressing:

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    Zum CousCous (sorry, das Bild sieht etwas eklig aus ^^):
    Hier gebe ich alles bereits vor dem heißen Wasser mit in die Schüssel, man kann es aber auch danach machen. Ich nehme dazu immer Olivenöl, etwas Salz, Kräuter, wie Oregano oder Basilikum, Tomatenmark und/oder Pesto.
    Sobald der CousCous gequollen ist verrühre ich alles gut. Gut passen würde auch Knoblauch.

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    Zum Sonnenweizen:
    Hier mache ich das Dressing seperat. Ich finde zu Sonnenweizen passt Johgurt, Senf, Kräuter (Oregano, Basilikum, Rosmarin), Tomatenmark, Knoblauch und Pesto gut. Je nachdem was ihr mögt, könnt ihr etwas weglassen, ersetzen oder hinzugeben, wie Sambal Olek, Paprikagewürz oder Pfeffer. Hier geht wirklich alles – das gilt für beide Rezepte!

    Und nun zur Fertigstellung!

    Schnibbelt Gemüse und Saaten nach Wahl klein und vermischt es mit eurer Basis (und dem Dressing) – bam – fertig!

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    Zu CousCous mache ich gerne:

  • Tomaten
  • Ruccola, Lauchzwiebeln oder Spinat (Blätter!!!)
  • Walnüsse
  • Sesam
  • Schafskäse oder Mozarella
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    Und den Sonnenweizen mache ich gerne mit:

  • Mais
  • Gurken
  • Paprika
  • Sonnenblumenkernen
  • Lauchzwiebeln
  • Tomate
  • Ich liebe an beidem so, dass es so individuell ist (man kann je nach Saison im Winter z.b. gut getrocknete Tomaten und Walnüsse verwenden, Blattspinat habe ich auch noch vom Sommer eingefroren) und so flexibel. Man kann den Salat pur essen, man kann ihn zum Grillbuffet stellen, aber auch in Wraps einrollen 🙂

    [Milford] – Waldmeister

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    Name: Waldmeister
    Marke: Milford
    Preis: 1,89 Euro
    Preis pro Tasse: 0,675 Euro
    Bezugsquelle: Milford

    Meine Meinung: Ich habe noch nie zuvor Waldmeistertee gefunden. Und er durfte natürlich mit – inzwischen sogar schon dreimal, obwohl ich ihn eigentlich nicht mal so sehr mag, aber dazu gleich mehr 🙂

    Ich habe ihn ins Büro zur freien Verfügung gestellt (neben die 26 anderen Teeschachteln, nein, wir haben kein Problem, wenn man das auf mich und meine 9 Kollegen umrechnet ist es völlig in Ordnung so viel Tee zu haben – man kann sichs auch schön reden ;)). Dort herrschte helle Begeisterung!

    Ich mag den Tee heiß nicht so sehr, da wirkt er auf mich sehr unnatürlich und irgendwie kräutrig, undefinierbar – eben einfach nicht nach Waldmeister. Er ist leicht süßlich und ich vermute, dass Stevia drin ist. Ungewöhnlich ist er ja, aber das klassische Waldmeisteraroma schmecke ich leider nicht. Kalt finde ich ihn hingegen sehr lecker. Ich kann ihn mir kalt zum Beispiel im Sommer super vorstellen, kräftig aufgebrüht mit Eiswürfeln und vielleicht ein bisschen Limetten- oder Zitronensaft. Mjam!!!

    Ich würde zwar (im Gegensatz zu einigen meiner Kollegen) nicht in Jubelschreie ausbrechen und dem Tee einen Altar bauchen und penibel drauf achten, dass er nie ausgeht, aber ich finde ihn ganz lecker und definitiv ungewöhnlich und einzigartig. Aber nur, wenn er kalt ist 😉

    Was ist drin?
    Rooibos, Fenchel, Krauseminze, Äpfel, grüner Rooibos, Aroma, süße Brombeerblätter, Zimt, Zitronengras, Säurungsmittel, Steviablätter, Waldmeisterkaut

    Fazit:
    Geschmack: einmalig, aber nicht 100%ig mein Geschmack
    Preisleistung: Richtig gut!
    Verwendete Zutaten: sie passen gut zusammen, das Stevia stört mich und dass es sich bei dem Waldmeister größtenteils um Aroma handelt
    Geschmacksversprechen: für mich nur im kalten Zustand erfüllt
    Kaufempfehlung: er ist etwas Außergewöhnliches, aber nicht jeder wird ihn mögen. Daher: eine bedingte Kaufempfehlung!

    [Goldmännchen] – Eisprinzessin

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    Name: Eisprinzessin
    Marke: Goldmännchen
    Preis: 2,29 Euro
    Preis pro Tasse: 0,11 Euro
    Bezugsquelle: Edeka

    Meine Meinung: Der Kinder-Tee Eisprinzessin von Goldmännchen roch ganz furchtbar penetrant nach Eisbonbon. Ich hab mich schon auf das Schlimmste vorbereitet, nachdem ich mit der Gletscherfrische von King’s Crown (die inzwischen auch aus dem Sortiment ist – zurecht wie ich finde!!!) so auf die Nase gefallen bin.

    Aufgegossen riecht die Eisprinzessin fruchtig mit einem leichten Hauch Minze. Im Geschmack ist es lustigerweise umgekehrt, da schmeckt sie sehr minzig mit einem leichten Hauch süßlicher Frucht. Ich finde den Tee ganz gut! Er passt irgendwie und ist mir auch (was oft meine Meinung zu Kindertees ist) nicht zu süß. Nach dem Geruch des Teebeutels war ich echt auf das Schlimmste gefasst, aber ich muss sagen: ich war megapositiv überrascht und das ist ein Tee, wie ich ihn mag! Aber ich muss auch zugeben, dass der Tee wirklich wieder ein typischer Fall von Geschmackssache ist. Meine Eltern (beide große Teefans, die mich wohl auch zum Tee gebracht haben) waren der Meinung, dass er ganz furchtbar ist.

    Was ist drin?
    Fruchtkelche von Hibiskusblüten, Äpfel, Hagebutten, Erdbeer-Himbeer-Eisbonbon-Aroma, süße Brombeerblätter, geröstete Zichorienwurzel, Zimt, Minze, Süßholz, Erdbeeren, Himbeeren

    Fazit:
    Geschmack: Ich mag ihn und er ist außergewöhnlich
    Preisleistung: In Ordnung
    Verwendete Zutaten: Ja…ja…schwer, ich würde sagen in Ordnung. Auch wenn ich wenig von Aromen in Kindertees halte.
    Geschmacksversprechen: für mich erfüllt!
    Kaufempfehlung: Definitiv was Außergewöhnliches, aber man muss sich darauf gefasst machen, dass man ihn nicht mögen könnte

    [der kreative Freitag] Lebkuchen-Adventskalender

    Hallo,

    es war nun etwas länger still um mich. Das hatte zwei simple Gründe.
    1. geschrotteter PC
    2. Bronchitis

    Nun bin ich wieder da und möchte euch den Adventskalender zeigen, den ich für meinen Freund gemacht hatte.

    Und zwar habe ich diesen Lebkuchenteig hergestellt. Ich habe statt Rum Wasser verwendet und mich für Roggenmehl entschieden. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Der Tipp, dass man oft mehr Mehl braucht als angegeben, war gut. Ich hab von vornherein etwa 50 Gramm Mehl mehr verwendet und kam gut damit klar.

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    Den Teig habe ich 48 Stunden in meinem Kühlschrank verstaut und ihn dann gemeinsam mit einer lieben Freundin ausgestochen und gebacken. Wir haben aus der Teigmasse etwa 50 Lebkuchen – also zwei Adventskalender – herausbekommen, aber das ist natürlich auch immer von der Größe der Ausstecher abhängig. Wir haben ihn auch länger als angegeben backen müssen, in etwa 20 Minuten.

    Als die Lebkuchen gut ausgekühlt waren, habe ich aus steif geschlagenem Eiweiß und etwa 150 Gramm Puderzucker einen Zuckerguss hergestellt.

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    Da tat ich mich mit der Verarbeitung extrem schwer (wie man auf dem Bild gut sehen kann). Ich hab ihn in einen Spritzbeutel gefüllt und Zahlen auf die Lebkuchen gemacht – so zumindest die Theorie. Aber einige sind leider kaum lesbar 😦 Vielleicht hat jemand einen Tipp? Wenn jemand keinen Spritzbeutel haben sollte, tut es auch ein Gefrierbeutel, bei dem man eine Ecke abschneidet. Mit einem Eiweiß kam ich gut mit den 24 Lekbuchen für den Adventskalender hin.

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    Anschließend wurden die getrockneten Lebkuchen in Tütchen gepackt.

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    Und dann kann man sie auch schon als Adventskalender präsentieren. Ich hab mich dazu entschieden meinen Adventskranz darauf aufzubauen. Aber man kann sie auch gut aufhängen.

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    Ich hoffe, euch gefällt mein Adventskalender – und falls nicht – er muss nur meinem Freund gefallen 😛