Archiv | November 2012

Meßmer – Black Label (extrastarker Schwarztee)

Name: Black Label
Marke: Meßmer
Preis: unbekannt
Preis pro Tasse: unbekannt
Bezugsquelle: Edeka

Geblubber: Eigentlich hab ich euch ja versprochen, dass ihr ein viertes Adventskalendertutorial seht. Leider gibts das nicht, weil mir grad die Decke überm Kopf zusammen stürzt. Mein Kater ist im Alter von 17 Jahren verstorben, was mich sehr traurig macht. Und mein Partner und ich suchen derzeit eine Wohnung, weshalb ich am Samstag eine, am Sonntag und Montag zwei und heute wieder eine Wohnung angesehen habe. Am Mittwoch und Donnerstag folgen auch jeweils eine. Ich hoffe, ihr seht mir nacht, aber zur Zeit schaff ichs einfach nicht zu basteln 😦
Und nun zum Tee…
Ich finds super, dass Meßmer Teeproben verteilt! Ich find diesen Tee schön aromatisch und zugleich sanft, ich würde auf Ceylon tippen – den mag ich auch am Liebsten Lecker ist er schon und geschmacklich hab ich nichts dran auszusetzen, aber als sonderlich stark empfinde ich ihn nicht. Vielleicht bin ich aber auch nur zu abgestumpft 😛
Der Tee ist nicht bitter und ich hatte keine Probleme damit – gerne noch mehr Probetees von Meßmer!
Der Tee an sich ist sehr fein gemahlen, ich denke, das ist die Strategie bzw. die Ursache dafür, dass er superstark sein soll – er hat einfach viel Fläche.

Nach Noten:
Geschmack: 2
Preisleistung: 1 (weil geschenkt)
Intensität: 2
Zubereitung: 2
Sondernote für:
Marketingstrategie: 1
Entnote: 2

nachkaufen: auch wenn er lecker war…ich denke im Laden wird er sich preislich in einem Rahmen bewegen, den ich für einen guten Schwarztee, von dem es viele andere in ähnlicher Qualität gibt, in dem ich einfach nicht unterwegs bin.

[Orient Sunset Finest Tea] – Sternmischung

Name: Sternmischung
Marke: Orient Sunset Finest Tea
Preis: 0,50 Euro
Preis pro Tasse: 0,05 Euro
Bezugsquelle: Xenos

Geblubber: Hallo zusammen, wie einige von euch mitbekommen haben, gehts mir derzeit nicht so gut, weshalb sich auch das Adventskalendervideo um ein oder zwei Tage verschieben wird. Aber im November wird es noch erscheinen. Aus dem Grund alternativ ein Teeartikel…

Während mich manch ein Weihnachtstee nicht an Weihnachten erinnert tut dieser das um so mehr! Und das, obwohl ich ihn schon vor langer Zeit (ich glaub im Juli ^^) in Frankfurt bei meiner besten Freundin gekauft habe.

Ich mag diesen Tee sehr, schön würzig, mir allerdings leider nicht stark genug, zumal ich von Orient Sunset (bzw. allgemein von niederländischen Tees) bisher nur Schwarzteeüberraschungen erlebt hab, obwohl da groß „Früchte“ drauf steht 😉

Allerdings haben wir hier die umgekehrte Version: kein Schwarztee, obwohl ich einen erwartet hab 😉 Hier sind drin:
Süßholzwurzel, Anis, Fenchel, Pfefferminz

Wenn er nur kurz zieht (so ca. 2 Minuten) mag ich ihn viel lieber als lang (ca. 10 Minuten) gezogen. Da wird der Süßholzgeschmack so dominant.

Nach Noten:
Geschmack: 3
Preisleistung: 1
Intensität: 2
Zubereitung: 1
Entnote: 2

nachkaufen: eher nein

[Mayfair] – Glühwein

Name: Glühwein
Marke: Mayfair
Preis: 1,29 Euro
Preis pro Tasse: 0,0516 Euro
Bezugsquelle: Penny

Geblubber: Ich hab es dieses Jahr nicht ganz geschafft, auf Weihnachtstees zu verzichten (siehe Fotos – die nächsten Tests kommen in den nächsten Tagen und Wochen). Die Penny-Eigenmarke Mayfair habe ich erst vor Kurzem entdeckt (danke @Martin und Evelyn) und muss sagen, dass mich dieser Tee nicht vom Hocker reißt ich aber seeeeehr zufrieden bin – vor allem für den Preis!

Der Tee ist fruchtig, sehr mild, ich würde nicht sagen, dass er säuerlich ist, was manche ja am Früchtetee stört. Heiß find ich ihn aromatischer als kalt, allerdings (und hier kommt das große Aber) erkenne ich nicht viel Weihnachtliches. Für mich persönlich also ein guter Früchtetee mit einer speziellen Note, der günstig ist, aber für mich eher zum Mischen als zum pur-Trinken taugt.

Er enthält übrigens:
Hibiskus, Apfel, Zimt, Glühweinaroma, Orangenschalen, Gewürznelken, Zitronenschale

Nach Noten:
Geschmack: 2
Preisleistung: 2
Intensität: 2
Zubereitung: 2
Sondernote für:
Geschmacksversprechen: 3 (einfach nicht so weihnachtlich, wie versprochen :()
Entnote: 2

nachkaufen: nein

[Abtswinder Naturheilmittel] – Pu-Erh-Tee

Name: Pu-Erh-Tee
Marke: Abtswinder Naturheilmittel
Preis: 2,70 Euro
Preis pro Tasse: 0,135 Euro
Bezugsquelle: Irgendein kleiner Bioteeladen in Nürnberg im Röthenbacher Einkaufszentrum 😀

Geblubber: Hallo zusammen,

ich freue mich mal wieder zu bloggen 🙂 In letzter Zeit war bei mir seeeeeeeeehr viel los – mal gucken, wie es weiter geht 😉

Eigentlich würde ich keine 2,70 Euro für Tee ausbringen, dazu bin ich meist zu geizig, vor allem, wenn ich ihn nicht kenne. Es gibt allerdings wenige Ausnahmen und nachdem ich letztes Jahr in den Genuss eines einzelnen Beutels Pu-Erh kam griff ich sofort zu. Pu-Erh wird übrigens auch roter Tee genannt. Im Supermarktsortiment hab ich noch nie einen gesehen, aber im Asiashop, im Teeladen oder Kräuterläden findet man selten welchen – also griff ich zu 🙂

Ich würde den Geschmack als angenehm aromatisch und leicht rauchig beschreiben, genauso mag ich ihn und ohne viel Kladderadatsch ist er einfach super – ich kauf ihn wieder – allerdings ist er für mich (allein durch den Preis) etwas Besonderes und ich werde sparsam damit umgehen.

Er ist übrigens beschrieben als „milde, leicht erdig-nussig schmeckende chinesische Teespezialität“.

Wobei auf der Packung steht, dass die 20 Teebeutel für 40 Tassen reichen, was einen Preis von 0,0675 Euro pro Tasse macht, was den Tee wieder sehr günstig macht (vor allem für den Geschmack *woho*). Allerdings steht auf dem Tee nicht, ob man einen Beutel für 0,5 Liter Wasser nehmen kann oder ob man einen Beutel zweimal in die Tasse hängen kann o__O Ich werd das noch rausfinden, für mich als Laie wäre ein Aufdruck allerdings sinnvoll.

Nach Noten:
Geschmack: 1
Preisleistung: 2 (da stellt sich noch die Frage: wie aufbrühen, dass man 40 Tassen hat???)
Intensität: 1
Zubereitung: 2
Entnote: 1

nachkaufen: ja

DIY-Adventskalender Teil III – eine Idee mit losem Tee oder: die Alternative

Eigentlich hab ich die „Krankheit“, dass ich mich schnell entscheide, bei einer getroffenen Entscheidung bleibe und einen klaren, strukturierten Weg gehe. Aber es gibt Ausnahmen. Nämlich den dritten Teil unseres Adventskalenders. Ursprünglich wollte ich eine klassische, leichte Idee machen. Eine alte Teeschachtel, die 25 Beutel fasst weihnachtlich dekorieren (kann man z.B. auch gut eine „Ummantelung“ auf weißem Papier ausschneiden, die von seinen Kindern anmalen lassen, auf die Schachtel kleben und dann dem Partner schenken), unten ein Loch rausschneiden, dass man Teebeutel entnehmen kann und dann 24 nummerierte und ummantelte Teebeutel einfüllen.

Aber dann sah ich das und verliebte mich sofort! Nachts kam mir dann die Idee den dritten Teeadventskalender total umzuwerfen und dieses Tutorial einzubauen.

Dafür braucht ihr:
losen Tee
Teefilter aus Papier
Tacker
Schere
Stift
Tesafilm
Bindfaden
Teelöffel (nicht im Bild, da ich erst später gemerkt hab, dass ich einen brauch :D)
(rotes) Tonpapier
etwas, wo ihr das Ergebnis reinfüllt. Ich habe einen Korb gewählt, ihr könnt aber auch eine Glasteekanne nehmen – macht sicherlich auch viel her

Als erstes schneidet ihr aus dem Tonpapier Herzchen aus, die an der einen Seite zusammen hängen, am einfachsten fand ich das, indem ich einen Streifen Papier nehme und ihn so oft wie möglich zusammen falte – da spart man sich Arbeit 😀

Wenn ihr die Herzchen durchnummeriert habt, kommen wir zum Tee.

Füllt die Teemenge für eine Tasse in einen Papierfilter und faltet ihn ähnlich wie einen Teebeutel (also Ecken in die Mitte und dann einklappen). Platziert dann den Bindfaden oben am Teebeutel und tackert ihn fest.

Klebt an das andere Ende des Bindfadens eines der Herzchen. Ich würde hier empfehlen, die Teesorte reinzuschreiben. Wenn man diesen Adventskalender mit etwas anderem macht (man kann z.B. Organzasäckchen mit Schoki befüllen und in die Teepapierfilter passt ja auch noch anderes Zeug…z.B. selbstgemachte Weihnachtsplätzchen oder Gutscheine für einen lieben Menschen) könntet ihr etwas Liebes reinschreiben, z.B. für den Partner jeden Tag einen Grund, warum ihr ihn liebt.

Wiederholt das so lange, bis ihr einen vollständigen Adventskalender habt und richtet diesen nach euren Vorlieben an 🙂

Glühweingewürz

Und hier kommt gleich noch ein außergewöhnlicher Test. Es geht nämlich nicht um klassischen Tee, sondern um Glühweingewürz und was man als Antialkoholiker damit tun kann 🙂

Name: Glühweingewürz
Marke: Abtswinder Naturheilmittel
Preis: 2,00 Euro
Preis pro Tasse: 0,10 Euro
Bezugsquelle: Irgendein kleiner Bioteeladen in Nürnberg im Röthenbacher Einkaufszentrum 😀

Ich soll keinen Alkohol trinken, da ich Allergien gegen Weinsäure, Hefe und diverse andere Dinge habe (Ascorbinsäure und so…aber das ist für den Alkohol egal). Glühweingewürz reizt mich schon lange, da gibt es ja das teure von Meßmer und ich habe in diesem Teeladen irgendwo in einem nürnberger Randgebiet einen kleinen Teeladen entdeckt, der dieses hier hatte.

Drin sind:
Orangenschalen, Zimt, Zitronenschalen, Nelken, Wacholderbeeren, Anis, Sternanis, Fenchel, Vanille

Was hier schon mal auffällt: man kanns auch selbst machen…einfach bisschen Gewürze in die Mühle und ab damit in den Teefilter, aber das wusste ich zu der Zeit noch nicht 😀

Zubereitet wird es laut Verpackung folgendermaßen:
Man übergießt einen Filterbeutel mit 1/4 – 1/2 heißem, nicht mehr kochendem Weiß- oder Rotwein und lässt es je nach Geschmack ziehen und süßt bei Bedarf.

Ich soll wie gesagt keinen Wein trinken, deshalb hab ich folgende Varianten probiert:
das Gewürz pur
mit Milch
mit Schwarztee
mit Orangensaft
mit weißem Traubensaft

Der pure Aufguss ist schon eine Zumutung, aber ich wollte wissen, wie es schmeckt, um mir besser vorstellen zu können zu was es passt, deshalb wollte ich da durch! Da kam mir auch sofort die erste Idee: Wie wäre es mit etwas Milch (sagt die Frau, die laktoseintolerant ist :P)? Also hab ich einen Schuss Milch dazu gegeben und es erinnerte sehr an Chai! Zwar nicht ganz so lecker, aber durchaus ein Versuch wert, der mich gleich auf die nächste Idee brachte:

Schwarztee!!! meinen Chai trinke ich klassischerweise ohne Milch (wie gesagt: laktoseintolerant, das heißt zwar, dass ich bedingt Milch trinken darf, aber da ich meinen morgentlichen Haferbrei mit Apfel und Joghurt liebe verzichte ich für den Rest des Tages auf Milch :D). Ich entschied mich für einen Ceylon (den billigen von Aldi :D). Hier habe ich den Fehler gemacht, dass ich die Teebeutel zeitgleich aus dem Wasser habe. Das Ergebnis geht zwar in eine Richtung, die ich sehr mag, aber es schmeckt mir noch zu „unwürzig“. Aber für klassische Schwarzteetrinker könnte das was sein: ein würziger Schwarztee (zu dem man natürlich auch noch einen Schuss Milch geben kann…oder etwas Zitronen- oder Orangensaft).

Die Orangensaftnummer war der pure Reinfall! Ich habe Orangensaft in der Mikrowelle erhitzt und danach den Teebeutel reingehängt…großen Unterschied habe ich keinen geschmeckt. Es war in Ordnug, aber nicht wirklich etwas, das ich weiterempfehlen kann. Nicht sonderlich würzig und der Orangensaft hat die Gewürze kaum angenommen.

Die wohl weihnachtlichste Version war die Traubensaftvariante! Diesmal habe ich ihn auch im Topf erhitzt und auf Aktionen mit der Mikrowelle (die meine Eltern übrigens gekauft haben, als ich 1 Jahr alt war, weil ich nie warten wollte, bis mein Essen warm war und die ganze Zeit gequängelt habe :P) verzichtet. Das war ein sehr leckerer Kinderpunsch. Etwas süß, aber sehr lecker (wobei Säfte ja immer „etwas süß“ sind, da ich sie normalerweise aber nicht trinke ist da meine Wahrnehmung etwas verzerrt). Ich hab dann noch etwas Wasser dazugegeben und war ziemlich zufrieden. Mit Kirsch- und/oder Holundersaft kann ichs mir auch sehr gut vorstellen.

Das war mein keiner Ausflug in die Glühweinwelt 🙂 Am Wochenende gibts noch eine Teeadventskalenderanleitung und dann folgen wieder normale Artikel 😀

Nach Noten:
Geschmack: pur eine 4, aber da das Zeug zum Mischen konzipiert ist und dann ganz lecker wird: 2
Preisleistung: 2 – 3
Intensität: 3 (weils manchmal nicht richtig Würze abgibt)
Zubereitung: 2
Sondernote für:
Vielseitigkeit: 1
Entnote: 2

nachkaufen: ja…aber erst im nächsten Dezember 🙂

[Vergleich] – Türkischer Apfeltee von Rewe Beste Wahl, Selen & Teekanne

Heute kommt ein etwas anderer Test…

Ich habe schon vor längerer Zeit einen türkischen Apfeltee von Selen gekauft (Kaufland, 2,19 Euro), dann habe ich neulich bei Rewe eine Eigenmarke mit dem Namen türkischer Apfel gefunden (0,99 Euro) und von Evelyn und Alex hab ich je einen Beutel Türkischen Apfel von Teekanne bekommen (ich bin eine Heldin und hab vergessen, dass ich den ja schon mal in einem Tauschpaket hatte >__<).

Nun habe ich alle drei aufgegossen und möchte sie miteinander vergleichen.

Zuerst kommen aber mal die Eckdaten und erste Eindrücke:

Name: Türkischer Apfel
Marke: Rewe Beste Wahl
Preis: 0,99 Euro
Preis pro Tasse: 0,0495 Euro
Bezugsquelle: Rewe

Enthält:
Äpfel, süße Brombeerblätter, Hagebutten, Orangenschalen, Süßholzwurzel, Aroma, Hibiskus, Säurungsmittel, Citronensäure

Riecht am schwächsten, nicht nach Apfel, nur leicht süßlich, hat auch die hellste Farbe

Name: Original Türkischer Apfeltee
Marke: Selen
Preis: 2,19 Euro
Preis pro Tasse: 0,0876 Euro
Bezugsquelle: Kaufland

Riecht leicht nach Zimt und am natürlichsten, was er enthält weiß ich nicht, weil die Schachtel bei mir auf der Arbeit liegt 😀

Name: Türkischer Apfel
Marke: Teekanne
Preis: vermutlich 1,99 bis 2,19 Euro
Preis pro Tasse: vermutlich 0,0995 bis 0,1095 Euro
Bezugsquelle: z.B. Kaufland, dm, Rossmann, Müller etc.

Enthält: Äpfel (51%), süße Brombeerblätter, Hagebutten, Orangenschalen, Süßholz, Apfelaroma, Hibiskus, Säuerungsmittel: Citronensäure, Feigenaroma

Dieser Tee riecht am „Besondersten“. Leicht nach Dattel oder Feige.

Geblubber: Und nun folgt der geschmackliche Vergleich…
Die Rewe-Version schmeckt hauptsächlich süß. Zum Mischen find ich ihn ok, aber ich schmecke leider keinen Apfel 😦 Kalt find ich ihn besser als heiß, aber pur ist er mir einfach zu süß, weshalb ich diesen Tee wohl nicht wieder kaufen würden.
Er ist zwar der günstigste Kandidat, aber für mich auch der geschmacklich schlechteste.

Beim Selen-Tee hatte ich die höchsten Erwartungen. Er riecht auch sehr lecker, aber geschmacklich, trotz der kräftigen Farbe, ist er mir etwas zu schwach. Gesüßt find ich ihn besser, dann kommt ein leckeres Zimtaroma zur Geltung, dass ich vorher nicht mal bemerkt habe und dann schmeckt er auch nach Apfel 🙂 Trotzdem werde ich ihn nicht nachkaufen, denn ich süße meine Tees nicht so gerne und ich bin eh vom Kaufland weggezogen (kein Kaufland mehr für mich :'()

Am Besten ist für mich definitiv und mit klarem Abstand die Teekanne-Variante, die auch am teuersten ist. Ein sehr interessantes Aroma nach Apfel, Zimt und einer orientalischen Frucht (das ist wohl die Feige, alleine erkannt hätte ich sie aber nicht). Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich ihn gesüßt gar nicht mag und nicht mal runterbekommen hab 😦 ich hab mich zwar durchgekämpft, aber die letzten paar Schlucke durfte meine Pflanze haben.

Mein Favorit ist (ungesüßt) der Teekanne-Tee. Gesüßt mag ich den Selen-Tee am liebsten. Der Rewetee bringt von Natur aus schon eine gewisse Grundsüße mit und der taugt für mich höchstens zum Mischen mit anderen Tees, ansonsten ist er für mich ein kleiner Reinfall, bei dem ich nichts apfeliges schmecken kann 😦

Nach Noten:
Noten gibts hier keine – nachkaufen würde ich am ehesten den Teekanne-Tee. Gar nicht geht für mich der Rewetee.

DIY-Adventskalender – Teil II – Überraschungs-Ei-Alarm!!!

Wie bereits angekündigt sind die Hauptelemente des heutigen Adventskalenders Überraschungs-Ei-Hülsen. Ich hab irgendwann mal gegooglet, was man aus den Teilen machen kann. Die häufigsten Antworten waren „wegwerfen“ und „Adventskalender“. Allerdings war ich mit den Adventskalenderideen nicht zufrieden, weshalb ich überlegt habe. Und letzendlich kam ich zu einer Idee, von der ich selbst noch nicht weiß, wie sie genau aussieht – ich lass mich mal überraschen 🙂

Da dieser Adventskalender die meiste Vorarbeit braucht stelle ich ihn heute schon vor. Wir benötigen nämlich 24 Überraschungs-Ei-Hülsen. Ich hab mir lange überlegt, wie man sie dekorativ anrichtet. Immerhin finde ich haben 24 Überraschungs-Ei-Hülsen wenig Charme.

Für diesen Adventskalender benötigen wir:
– die obligatorischen 24 Teebeutel (geht natürlich auch mit losem Tee, den man in Frischhaltefolie wickeln oder direkt in Teefilter aus Papier geben kann)
– Goldspray (ich hab Felgenspray für die Autos genommen :D)
– 24 Überraschungsei-Hülsen
– Menschen, die die Überraschungseier zu den Hülsen essen
– einen großen Teller (ggf. könnt ihr den mit Alufolie ummanteln, damit er etwas glänzender wird ^^) oder eine dekorative Schachtel, so eine kleine Apfelkiste aus Holz kann ich mir ganz gut vorstellen, ich habe mich für einen Weidenkranz entschieden, diesen mit Filzwolle umwickelt und ein paar Clover-Yoyos dafür gemacht.
– Deko (z.B. Tannenzapfen, Kastanien, Tannenzweige, Hagebutten, Glaskugeln, Stoff etc.)
– Klebefolie und Stift


(das hinter den Paprikas ist mein Handy, dass sich aufs Bild geschlichen hat :D)

1. Besprüht die Überraschungseihülsen mit Goldspray. Achtet darauf, dass ihr das draußen macht (Goldspray stinkt >__<) und eine Unterlage verwendet. Ich habe sie zugelassen und sie danach ohne Probleme wieder aufbekommen, allerdings blättert manchmal ein wenig „gold“ ab – ich fand das aber nicht weiter dramatisch. Es sind nicht alle völlig akurat besprüht, aber das find ich nicht schlimm. Ich würde auch empfehlen die Hülsen eventuell mit einem Stein zu beschweren, denn sie könnten weggeblasen werden von der Düse oder vom Wind, der draußen weht. Zuerst habe ich die eine Seite besprüht, diese antrocknen lassen und dann die andere besprüht.

2. Wenn die Hülsen getrocknet sind, könnt ihr sie mit den Teebeuteln bestücken – am besten klappt das, wenn ihr den Tee aus der Umverpackung holt und in der Mitte faltet. Anschließend könnt ihr Klebefolie mit Ziffern versehen und auf die Hülsen kleben (goldene Sternchen sehen z.B. sehr niedlich aus). Ich bin mir absolut nicht sicher, ob nicht winzigst kleine Minipartikel der Goldfarbe in die Innenseite der Hülle gekommen sind. Ich kann mir das absolut nicht vorstellen, zumal die Hülsen ja beim Besprühen zu waren. Wer dennoch skeptisch ist kann die Umverpackung dran lassen oder die Teebeutel z.B. in Frischhaltefolie einwickeln.

3. Nun dekoriert ihr einen großen Teller mit den Hülsen und eurem Dekomaterial. Ihr könnt es eher herstlich-natürlich mit Tannenzapfen, getrockneten, gepressten Blättern oder Hagebutten halten, aber ihr könnt auch die Tannenzapfen besprühen oder mit Watte eine Schneelandschaft zaubern. In diesem Fall könntet ihr auch ein paar Hülsen weiß besprühen und Schneemänner in eure Landschaft setzen.
Meine Dekoration war total simpel – Weidenkranz in die Mitte gesetzt, eine Girlande aufgewickelt und reingeknüllt (3 Meter für 1 Euro bei Norma) und die Eier draufgesetzt und ein wenig mit Zimt und Orangen dekoriert 😀

[Vorstellung] – Cuppabox

Hallo zusammen,

weil mich das Prinzip von Cuppabox so überzeugt hat, habe ich dort angefragt, ob ich sie in einem Artikel vorstellen und Bilder der Seite verwenden darf, da ich das OK bekommen hab, kommt hier mein Artikel:

Bei Cuppabox schließt ihr ein Abo für 9,99 Euro pro Monat ab, woraufhin man euch monatlich (wobei es jederzeit kündbar ist) eine Box mit drei zufällig ausgewählten, aber sehr exklusiven losen Tees zuschickt, von denen ihr je 30 Gramm erhaltet (der Versand ist bereits im Abopreis erhalten).

Ihr könnt je nach Geschmack zwischen schwarzem Tee, grünem Tee, Früchtetee, Kräutertee und Rooibos Tee wählen, so dass eure persönlichen Vorlieben berücksichtigt werden können.

Wenn ihr mal für längere Zeit in Urlaub fahrt, könnt ihr eine „Boxenpause“ einlegen, so dass das Päckchen im schlimmsten Fall nicht draußen im Schnee stehen muss und ihr dann nur noch ein Häufchen Teematsch habt 😉


Ich persönlich finde, das hört sich total super an 🙂 9,99 Euro ist natürlich mehr, als der Tee im Supermarkt – man muss allerdings bedenken, dass es sich um hochqualitativen Tee handelt, der Versand bereits inklusive ist und man die Idee und den Aufwand mitzahlen muss. Für mich als Teefan eine Superidee, die man anderen Teeverrückten auch gut zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken kann. Ich werde nun meine erste Cuppabox bestellen und dann berichten, wie ich sie fand 🙂 Ich freue mich schon sehr 😀 (und nun gehts endlich an den zweiten Adventskalender, den ich euch versprochen habe ;)).

Da ich euch nicht an einem Tag mit zu vielen Artikeln zuballen wollte, ist dieser Artikel vorgeschrieben und automatisiert erschienen.
Alle in diesem Beitrag verwendeten Bilder gehören der Cuppabox GbR und sind direkt auf die Orginaldateien verlinkt.

[Bad Heilbrunnter] – Tibetischer Gewürztee

Name: Tibetischer Gewürztee
Marke: Bad Heilbrunnter
Preis: 1,45 Euro
Preis pro Tasse: 0,0967 Euro
Bezugsquelle: Kaufland (glaube ich)

Geblubber: Wenn irgendwo drauf steht „mit Ingwer“ kann ich selten nein sagen und so kam es auch, dass ich beim Tibetischen Gewürztee von Bad Heilbrunner zuschlug. Dieser enthält nämlich:

Weißer Tee, Ingwer, Kardamom, Koriander, Pfeffer, Zimt, Cayennepfeffer

Man brüht ihn mit kochendem Wasser auf (hat mich etwas gewundert bei weißem Tee) und lässt ihn 2 – 3 Minuten ziehen. In der Schachtel sind 15 Teebeutel enthalten und aufgebrüht hat er eine sehr schöne bräunlich-orange Farbe.

Ich mag den Geschmack sehr. Das Milde des weißen Tees vereint mit einer angenehmen Würze des Zimtes. Die leichte Schärfe des Ingwers und Pfeffers könnte nach meinem Geschmack ein klein wenig intensiver sein. Nichts desto trotz: mag ich! Auch wenn ich zugeben muss, dass meiner Meinung nach etwas intensiver sein könnte und irgend etwas am Nachgeschmack stört mich auch minimal.

Preislich ist er nicht ganz günstig, aber er ist etwas Besonderes und ich kenne so einen Tee noch nicht, was meiner Meinung nach auch den Preis gerechtfertig.

Nach Noten:
Geschmack: 2
Preisleistung: 2
Intensität: 3
Zubereitung: 3
Sondernote für:
Einzigartigkeit: 1
Endnote: 2

nachkaufen: ich denke schon 🙂