Tag-Archiv | kreativer freitag

[der kreative Freitag] – Weihnachtsschokolade

Ich habe letztes Jahr schon mal übers Schokolade-selbermachen mit Silikonformen von Tchibo berichtet. Inzwischen ist ein Jahr rum, ich hate ein wenig dazu gelernt und möchte euch zeigen, wie ihr mit handelsüblichen Mitteln – also ohne euch eine Form zu kaufen – kreative Schokoladentafeln zum Verschenken selbst machen könnt!

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Ihr benötigt:
Kuvertüre eurer Wahl (Mischungen sind auch sehr lecker)
Etwas um die Schokolade zu verfeinern
Dauerbackfolie oder Backpapier
Backblech oder großes Schneidebrett
Wasserbad oder Schokofondue
Optional: Kokosöl oder Kokosfett

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1. Schmelzt Schokolade eurer Wahl in beliebiger Menge überm Wasserbad oder im Schokofondue. Um die Schokolade daran zu hindern stumpf zu werden (was manchmal passiert, wenn sie zu heiß erhitzt worden ist) könnt ihr pro 100 Gramm Schokolade einen Teelöffel Kokosöl dazu geben. Auf dem Bild habe ich 75 Gramm Vollmilchschokolade und etwa 25 Gramm Nougat geschmolzen

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2. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nehmt ihr sie vom Herd/Schokofondue und mengt Zutaten unter, mit denen ihr eure Schokolade verfeinern wollt. Hier ein paar Vorschläge:
Orangeat und Zitronat in weißer Schokolade
Cranberries und Nougat in Vollmilchschokolade
Lebkuchengewürz
Nüsse und/oder Rosinen
zerstoßenen Krümelkandis
Haselnusskrokant und Korinthen in dunkler Schokolade
Meersalz und Pistazien in Zartbitterschokolade (Vorsicht: manche tun sich schwer mit Salz in Schokolade, findet vorher raus, was der Beschenkte davon hält ;))
rote Beeren und Chiliflocken in Zartbitterschokolade
zermörserte Kaffeebohnen und Gewürze in Zartbitterschokolade (mjam!!! Voll lecker – auch wenn ich es nicht gut vertrage >__<)

3. Wenn alles gut vermischt ist, kippt ihr die Schokolade vorsichtig auf eine mobile, gerade Platte, die ihr mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegt habt. Das Bild erspare ich euch, denn als ich meinen Kollegen die Kaffeeschokolade mitgebracht und ihnen erklärt habe, dass die die kriegen, weil ich nicht die ganze Schokolade, die ich für meinen Blog gemacht habe, selber futtern wollte und ihnen dann auch die Bilder gezeigt habe, meinte einer nur "Das hier sieht aus wie ein Haufen Kacke – das veröffentlichst du bitte nicht!"

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4. Streicht die Schokolade mit Hilfe eines Löffels in eine Form eurer Wahl. Achtet hierbei darauf, dass die Schokoplatte nicht zu dünn wird, denn sonst bricht sie später leicht. Sie sollte aber auch nicht zu dick werden, denn man soll später noch gut Stücke abbrechen können.

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5. Wenn die Schokolade gut durchgetrocknet ist (mindestens 4 Stunden) könnt ihr sie in Alufolie oder Butterbrotpapier einschlagen und jemanden damit beschenken. Sie hält sich auch für mehrere Wochen im Kühlschrank, wenn ihr sie jetzt schon machen und später verschenken wollt. Ich habe mir im idee.-Markt einen „mit Liebe gemacht“ Stempel gekauft und hänge meistens für den Beschenkten noch ein entsprechendes Schild ran.

Die „Tafeln“ die ich gemacht hab, haben alle ein Gewicht von 100 Gramm. Das finde ich ganz schön zum Verschenken. Natürlich kann man auch kleinere Tafeln machen, oder aus lauter kleinen Tafeln ein Schokotürmchen machen, das man dann verschenkt 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

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der kreative Freitag – schnell und lecker: Sonnenweizen und CousCous

Dieser kreative Freitag war eigentlich schon über einen Monat geplant, aber wie schon mal erwähnt war zeitweise der Computer kaputt und dann hatte ich Bronchitis und letzten Freitag wollte ich den Adventskalender vorschieben, aber jetzt kommt er endlich: mein Artikel über das spontane, faule, gesunde Abendessen mit CousCous oder Sonnenweizen. Ich mach es abends, wenn ich keine Lust zum Kochen hab und es reicht für den nächsten Tag für meinen Freund und mich für die Arbeit.

Ich möchte noch anmerken, dass beide „Rezepte“ keine echten Rezepte, sondern eher eine Inspiration darstellen. Viel Spaß damit!

Wir fangen mit dem Basisrezept an:

  • 1 Teil CousCous oder Sonnenweizen
  • 1,5 Teile Wasser (beides in meiner wunderbaren William & Kate-Tasse abgemessen, die mir als Maßeinheit dient. Sie fasst etwa 300 ml Wasser und ihr Maß an Reis, CousCous…reicht für meinen Freund und mich für zwei Mahlzeiten für jeden, aber wir sind beide keine großen Esser)
  • etwas Olivenöl (nur für den CousCous – beim Weizli ist er später dran)
  • Gemüsebrühe
  • Salz
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    Für den CousCous:
    Gebt den CousCous in eine hitzebeständige Schale, gebt etwas Salz, Olivenöl und Gemüsebrühe dazu und macht Wasser mit dem Wasserkocher heiß. Gebt es über den CousCous und wartet etwa 10 Minuten, bis er schön weich ist – fertig 🙂

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    Für den Sonnenweizen:
    Für den Herd:
    Gebt Waser in den Topf, bringt es zum Kochen, schaltet den Herd runter und gebt Salz und Weizli in den Topf und kocht ihn auf niedriger Flamme weich – das dauert etwa 15 Minuten (im Grunde wie Reis).
    Für die Mikrowelle:
    Gebt alles in eine mikrowellenfeste Schüssel und kocht den Weizli etwa 12 Minuten lang weich.

    Nun zum Dressing:

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    Zum CousCous (sorry, das Bild sieht etwas eklig aus ^^):
    Hier gebe ich alles bereits vor dem heißen Wasser mit in die Schüssel, man kann es aber auch danach machen. Ich nehme dazu immer Olivenöl, etwas Salz, Kräuter, wie Oregano oder Basilikum, Tomatenmark und/oder Pesto.
    Sobald der CousCous gequollen ist verrühre ich alles gut. Gut passen würde auch Knoblauch.

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    Zum Sonnenweizen:
    Hier mache ich das Dressing seperat. Ich finde zu Sonnenweizen passt Johgurt, Senf, Kräuter (Oregano, Basilikum, Rosmarin), Tomatenmark, Knoblauch und Pesto gut. Je nachdem was ihr mögt, könnt ihr etwas weglassen, ersetzen oder hinzugeben, wie Sambal Olek, Paprikagewürz oder Pfeffer. Hier geht wirklich alles – das gilt für beide Rezepte!

    Und nun zur Fertigstellung!

    Schnibbelt Gemüse und Saaten nach Wahl klein und vermischt es mit eurer Basis (und dem Dressing) – bam – fertig!

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    Zu CousCous mache ich gerne:

  • Tomaten
  • Ruccola, Lauchzwiebeln oder Spinat (Blätter!!!)
  • Walnüsse
  • Sesam
  • Schafskäse oder Mozarella
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    Und den Sonnenweizen mache ich gerne mit:

  • Mais
  • Gurken
  • Paprika
  • Sonnenblumenkernen
  • Lauchzwiebeln
  • Tomate
  • Ich liebe an beidem so, dass es so individuell ist (man kann je nach Saison im Winter z.b. gut getrocknete Tomaten und Walnüsse verwenden, Blattspinat habe ich auch noch vom Sommer eingefroren) und so flexibel. Man kann den Salat pur essen, man kann ihn zum Grillbuffet stellen, aber auch in Wraps einrollen 🙂

    [der kreative Freitag] Lebkuchen-Adventskalender

    Hallo,

    es war nun etwas länger still um mich. Das hatte zwei simple Gründe.
    1. geschrotteter PC
    2. Bronchitis

    Nun bin ich wieder da und möchte euch den Adventskalender zeigen, den ich für meinen Freund gemacht hatte.

    Und zwar habe ich diesen Lebkuchenteig hergestellt. Ich habe statt Rum Wasser verwendet und mich für Roggenmehl entschieden. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Der Tipp, dass man oft mehr Mehl braucht als angegeben, war gut. Ich hab von vornherein etwa 50 Gramm Mehl mehr verwendet und kam gut damit klar.

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    Den Teig habe ich 48 Stunden in meinem Kühlschrank verstaut und ihn dann gemeinsam mit einer lieben Freundin ausgestochen und gebacken. Wir haben aus der Teigmasse etwa 50 Lebkuchen – also zwei Adventskalender – herausbekommen, aber das ist natürlich auch immer von der Größe der Ausstecher abhängig. Wir haben ihn auch länger als angegeben backen müssen, in etwa 20 Minuten.

    Als die Lebkuchen gut ausgekühlt waren, habe ich aus steif geschlagenem Eiweiß und etwa 150 Gramm Puderzucker einen Zuckerguss hergestellt.

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    Da tat ich mich mit der Verarbeitung extrem schwer (wie man auf dem Bild gut sehen kann). Ich hab ihn in einen Spritzbeutel gefüllt und Zahlen auf die Lebkuchen gemacht – so zumindest die Theorie. Aber einige sind leider kaum lesbar 😦 Vielleicht hat jemand einen Tipp? Wenn jemand keinen Spritzbeutel haben sollte, tut es auch ein Gefrierbeutel, bei dem man eine Ecke abschneidet. Mit einem Eiweiß kam ich gut mit den 24 Lekbuchen für den Adventskalender hin.

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    Anschließend wurden die getrockneten Lebkuchen in Tütchen gepackt.

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    Und dann kann man sie auch schon als Adventskalender präsentieren. Ich hab mich dazu entschieden meinen Adventskranz darauf aufzubauen. Aber man kann sie auch gut aufhängen.

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    Ich hoffe, euch gefällt mein Adventskalender – und falls nicht – er muss nur meinem Freund gefallen 😛