Ein Weihnachtstipp: Schokolade selber machen

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Ich beende meine Blogabstinenz mit einem kleinen Tipp! Bei Tchibo gibt es derzeit für 5,95 Euro zwei Schokoladengießformen aus Silikon (kaufen könnt ihr die Formen hier oder in den Tchibo-Shops). Schokoladengießformen sind sonst weitaus teurer und die meisten sind auch nicht spülmaschinenfest. Ich finde es ist eine gute Investition, denn selbstgemachte Schokolade wertschätzt man mehr (finde ich) und isst deshalb auch weniger und bewusster. Außerdem kann man sie so machen, wie man sie mag und auch kleine Kinder haben ihre Freude daran, wenn sie beim Verzieren assistieren können und ihre eigene Schokolade „produzieren“. Wenn man sie zu Weihnachten verschenken mag, kann man sie schön einwickeln. Ich finde die Tchiboformen (3 x 6 Stücke) eignen sich prima um sie in der Mitte zu zwei Quadraten zu brechen und dann kleine Schokoladenstapel mit einer hübschen Schleife außenrum zu verschenken!

Und so gehts…

1. Schmelzt Schokolade eurer Wahl (normale, ohne Füllung!). In meine Formen gehen – wie in die meisten – je 100 Gramm Schokolade. Ich persönlich nehme am liebsten Kuvertüre aus dem Supermarktregal (bitte nicht mit Kuchenglasur verwechseln – das ist was anderes), ihr könnt hierbei auch gerne mischen. Am schnellsten schmilzt die Schokolade, wenn man sie vorher hackt. Zum schmelzen nehmen die meisten ein Wasserbad, was sicherlich am professionelsten ist. Ich persönlich bevorzuge ein Schokofondue, da man hier unabhängig von einer Stromquelle ist, die Schokolade nicht zu heiß wird und kein Wasser reingeraten kann.

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2. Füllt zuerst die Vertiefungen eurer Form (ich nehme dazu einen Löffel – wenn man ein Wasserbad mit „Nase“ hat geht das vermutlich einfacher, preziser und schneller). Um Luftblasen zu vermeiden und die Schokolade besser zu verteilen würde ich, wenn ihr alle Vertiefungen befüllt habt, mit der Form auf die Unterlage klopfen.

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3. Gebt eventuell eine „Füllung“, wie Pistazien, ein Stück Marzipan oder Nougat in die Vertiefungen.

4. Füllt die restliche Form mit Schokolade auf. Meistens verteilt sie sich nicht von selbst perfekt, weshalb ihr mit einem Löffel oder Spachtel nachhelfen solltet. Um Luftblasen zu vermeiden solltet ihr die Form vorsichtig auf eure Unterlage klopfen.

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5. Dekoriert die Rückseite eurer Schokolade nach euren Wünschen. Das geht z.B. mit Rosa Beeren, Keksstücken, Spekulatius, Pistazien, Kokoschips, Trockenobst, Nüssen, Schokolinsen, Marshmellows und was euch so einfällt!

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6. Nun darf es trocknen – hier ist Geduld gefragt, sonst lässt sich die Schokolade nicht ordentlich aus der Form lösen. Wenn ihr aus Zeitgründen die Schokolade im Kühlschrank festlassen wollt, würde ich empfehlen die Schokolade vorher mindestens eine halbe Stunde bei Raumtemperatur aushärten zu lassen, dann ist die Gefahr geringer, dass sie „stumpf“ wird und das glänzen aufhört und außerdem ist es dann nicht so schlimm, wenn sie nicht ganz eben im Kühlschrank liegt.

7. Genießen, verpacken, verschenken 🙂 Die Schokolade aus den Tchibo-Formen lässt sich übrigens am besten lösen, wenn ihr zuerst an den Rändern der Silikonformen zieht und diese dann vorsichtig ablöst, wenn alle Ränder gelöst sind.

Folgende Varianten mag ich sehr gerne:
Lebkuchengewürz in weißer Schokolade (eventuell noch mit Spekulatiusbröseln)
Matcha (ca. 1 TL auf 100 Gramm Schokolade) – das sieht besonders in weißer Schokolade schön aus!
Pistazie, Mandel und Cranberry (mag ich besonders gerne in Zartbitterschokolade)
Kandierte Ingwerstücke
Marzipan in der Schokolade und rosa Beeren oder Chili auf der Schokolade

Sehr schön finde ich auch ein Kuhfleckenmuster, wo die Schokolade aus weißer und Vollmilchschokolade bestand, die Fleckenweiße angeordnet waren und mit Schokolinsen verziert waren!

Habt ihr Ideen? 🙂

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5 Kommentare zu “Ein Weihnachtstipp: Schokolade selber machen

  1. Die Form habe ich mir auch letztens gekauft. Ich mache eigene Schokolade gern in der Zusammensetzung weiße Schoki mit gehackten Pistazien und /oder gefriergetrocknete Erdbeeren oder Himmbeeren. Die Idee mit dem Lebkuchengewürz und Spekulatius finde ich auch sehr gut, und werde ich wohl mal ausprobieren. 🙂

    Liebe Grüße, Jessi

  2. Vielen Dank für den Tipp! Wir sind jedes Jahr auf der Suche nach Ideen für die Großeltern. Sie freuen sich immer besonders über Geschenke, die die Kinder selber gemacht haben, aber die Ideen gehen einem echt langsam auch – diese ist echt toll für dieses Jahr!!!!

  3. @Alex: bitte, bitte 😉 Ich hoffe, es macht euch Spaß 😉

    @Jessi: Danke, dann schau ich da mal. Mein Freund liebt Erdbeeren total und es wäre eine schöne Überraschung für ihn!

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